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Donnerstag, 18. Oktober 2012

TV-Anwalt Posch: Wendler: Zoff um Ballermann-Café


Zoff um Fan-Café auf Mallorca
Köln/Mallorca –  

Mega-Ärger für Schlagerstar Michael Wendler. Mittwochabend legte sich TV-Anwalt Christopher Posch (36) in der RTL-Sendung „Ich kämpfe für ihr Recht“ mit dem Stimmungsmacher an. Zoff um ein Fan-Café am Ballermann.

Der Vorwurf: Michael Wendler soll auf Mallorca üble Abzocke betreiben und seinen Fans das Geld aus der Tasche ziehen. Miese Wendler-Masche oder böse Unterstellungen? Damit konfrontierte Anwalt Posch den Sänger.

Wie war es zu dem Streit gekommen?

Auslöser des Zoffs: Die glühenden Wendler-Verehrerinnen Sylvia Simbeck und Tochter Nadine wollten ihrem Schlager-Idol auf Mallorca ein kleines Denkmal setzen und ein „Michael Wendler Fancafé“ eröffnen. Dafür gaben die beiden Blondinen sogar ihre eigene Firma in Chemnitz auf. Stimmungskanone Michael Wendler gefiel die Idee. Er schloss mit den beiden Frauen gleich einen Vorvertrag ab. Bedingung: Die Simbecks sollten eine Vorauszahlung über 100.000 Euro (!) an den Wendler leisten, um seine Namensrechte nutzen zu können.

Bittere Ernüchterung

Auf das Stimmungshoch der beiden Fans folgte jedoch schnell die Ernüchterung. Nachdem die erste Rate von knapp 40.000 Euro bezahlt war, erfuhren die Frauen: den Namen „Michael Wendler“ durften sie nicht verwenden. Weder für den Namenszug des Cafés, noch für den Verkauf von Fan-Artikeln. Ein bitterer Schlag. Der Grund: Er besäße die Nutzungsrechte an seinem Namen für Merchandising-Artikel, argumentierte der Wendler.

Das Geld wollte der Sänger jedoch nicht an die Fans zurückzahlen, beharrte sogar auf die ganzen 100.000 Euro.

Sieg für Poschs-Mandantinnen

Weil sie sich vom Schlagerkönig hintergangen fühlten, engagierten die Simbecks schließlich TV-Anwalt Christopher Posch. Der reichte im Namen seiner Mandantinnen Klage ein - mit Erfolg: Die Simbecks bekamen ihr Geld zurück, müssen auch keine weiteren Raten an den Wendler zahlen. Der Vertrag sei ungültig gewesen, urteilte das Gericht.

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