Privat läuft alles aus dem Ruder, beruflich geht’s dafür umso besser. Das Magazin „Forbes“ kürte Tom Cruise (50) gerade zum Gagenkönig Hollywoods.
Mit 75 Millionen Dollar (60 Millionen Euro), die er zwischen Mai 2011 und Mai 2012 kassierte, rangiert er ganz oben auf der Einkommens-Rangliste. Doch das könnte ihn im Rosenkrieg mit Katie Holmes teuer zu stehen kommen.
Holmes Schachzug, in New York die Scheidung einzureichen, ist nicht nur wegen des Sorgerechts clever gewesen. Der Bundesstaat New York legt fest, dass 17 Prozent des Brutto-Einkommens als Kindergeld fällig werden.
Egal, was in Voreheverträgen vereinbart wurde. In Cruise’s Fall wären das 9,5 Millionen Dollar (7,6 Millionen Euro), die er Katie zusätzlich überweisen müsste, falls sie das alleinige Sorgerecht für Suri bekommt.
Cruise’s Löwenanteil an der Rekord-Gage stammt übrigens aus der Umsatzbeteiligung für „Mission Impossible: Phantom Protokoll“.
Wie viel von den 75 Millionen Dollar an Scientology gehen, ist nicht bekannt. Sicherlich ein dicker Batzen, und die Organisation revanchiert sich. Scientology-Experte Markus Thöß glaubt, dass die abtrünnige Katie in der nächsten Zeit „mit regelrechten Schlammschlachten“ rechnen müsse.
Auch Sky du Mont, der 1999 gemeinsam mit Cruise „Eyes Wide Shut“ drehte und ihn damals als sehr sympathischen Freund kennenlernte, befürchtet Schlimmes: „Als ich ihm Jahre später auf der Bambi-Verleihung begegnete, war von dem netten Kumpel nichts mehr zu sehen. Er wirkte eiskalt, blickte regelrecht durch mich hindurch. Wie ein Mensch, der eine Gehirnwäsche hinter sich hat.“

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