Montag, 20. Februar 2012
Ewige „Tatort“-Assistentin

Tessa Mittelstaedt: Endlich spiele ich die 1. Geige

Von BERND PETERS

Selbstbewusst und ausdrucksstark: Tessa Mittelstaedt beim Shooting zu ihrer neuen Serie „Morden im Norden“
Selbstbewusst und ausdrucksstark: Tessa Mittelstaedt beim Shooting zu ihrer neuen Serie „Morden im Norden“
Foto: IMAGO

Ihr 40. Kölner „Tatort“ wird in wenigen Wochen ausgestrahlt: Tessa Mittelstaedt (37) gehört als Assistentin von Dietmar Bär (51) und Klaus J. Behrendt (52) seit zwölf Jahren zum Inventar des Krimis. Aber sie wollte immer mehr. Jetzt kriegt sie es!

Endlich mal die erste Geige spielen - für Tessa seit Jahren ein Herzenswunsch. „Man wünscht sich immer, dass sein Potenzial ausgeschöpft wird, aber das ist halt nicht immer drin“, sagt Tessa im Interview. „Leidenschaftliche Schauspieler sind Zirkuspferde, die glänzen wollen und sich Raum wünschen.“

Den bekommt sie jetzt - und zwar gleich doppelt! Denn während ihr erster Kinofilm „Tage, die bleiben“ Traum-Kritiken einfährt, startet Dienstag mit „Morden im Norden“ (ARD, 18.30 Uhr) ihre erste eigene Serie. „Ich komme meiner Vision näher“, jubelt sie.

Die Story: Tessa spielt Staatsanwältin Elke, die sich ihre große Liebe (gespielt von Sven Martinek) zurückholt - indem sie ihn als Ermittler im „eigenen“ Kommissariat einstellt. Eine Taktik, die Tessa auch privat nicht fremd ist: „Ich habe meiner ehemals großen Liebe einen Brief geschrieben, wollte wieder Kontakt aufnehmen. Das war ein ganz zarter Versuch, der aber einseitig blieb. Ich habe nie wieder was gehört.“

Was damals wehtat, ist ihr heute egal: Denn mit ihrem neuen Lebensgefährten ist Tessa jetzt zusammengezogen - und das macht sie mindestens genauso glücklich wie der berufliche Aufschwung. „Wir haben eine wunderschöne Wohnung in Berlin gefunden. Das ist genau das Richtige für meinen neuen Lebensabschnitt, der gerade startet. Alles ist total aufregend!“

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