Es wird getrunken, geflirtet und ganz viel gefeiert: Die Party-Doku „We love Lloret“ dreht sich um eine leicht-bekleidete Ruhrpott-Clique im Spanien-Urlaub.
In der ProSieben-Sendung geht es so heiß zur Sache, dass sich bereits Jugendschützer beschwerten – und jetzt legt die Stadtverwaltung von „Lloret de Mar“ nach. Ihr passt es gar nicht, dass der Ort als Mekka der Dauerbetrunkenen dargestellt wird.
Jordi Orobitg, stellvertretender Bürgermeister von Lloret, sagte der Zeitung „El Periódico de Catalunya“, die deutsche Serie beschädige das Ansehen der Stadt. „Es wird ein pervertiertes und verfälschtes Bild von Lloret gezeichnet.“
Die Stadt will ihren Ruf als Hochburg des Sauf- und Exzess-Tourismus schon lange loswerden – und sich stattdessen als schöner Ferienort präsentieren. Die dauerfeiernden „We love Lloret“-Teenies passen da gar nicht ins Konzept.
Aus Wut über die Party-Doku hat die Stadtverwaltung sogar schon ein Beschwerdeschreiben an ProSieben geschickt. Doch der Sender weist alle Vorwürfe von sich: „'We Love Lloret' war eine liebevolle Partydoku, kein Städteporträt“, sagte ein Sprecher.
Der Protest der Stadt kommt außerdem reichlich spät: Am Donnerstag lief die letzte Folge der Feier-Doku.
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Foto: ProSieben
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