Schwer bewaffnete Polizisten mit Maschinenpistolen im Anschlag, ein abgeriegeltes Gebäude, dazu das Spezialeinsatzkommando. Ein Amok-Alarm im Jobcenter Neukölln sorgte für einen riesigen Polizeieinsatz.
Am Vormittag geht bei der Leitstelle der Berliner Polizei ein Anruf ein: „Kommen Sie schnell ins Jobcenter Neukölln, wir werden massiv von einem Kunden bedroht!“
Sofort rasen die Beamten los, donnern mit Blaulicht zum Jobcenter in der Mainzer Straße. Noch weiß niemand, was genau im Innern des Gebäudes vor sich geht – ist der Unbekannte, der die Mitarbeiter des Jobcenters bedroht, ein Amokläufer, droht sogar eine Geiselnahme?
Als mit Maschinenpistolen und Schutzwesten ausgerüstete Beamte das Gebäude stürmen, herrscht zunächst Verwirrung. Denn von einem bewaffneten Mann ist nichts zu sehen. Nach einigen Befragungen steht fest: Ein 40-jähriger Berliner hatte die Mitarbeiter des Jobcenters am Telefon bedroht – weil er sich ungerecht behandelt fühlte. Ein Polizeisprecher: „Ein Berliner Spezialeinsatzkommando fuhr daraufhin zur Neuköllner Wohnanschrift des Mannes!“
Beim Anblick der schwer bewaffneten Muskelpakete verließ den 40-Jährigen schnell der Mut: Kleinlaut entschuldigte sich der Mann. Nach einer ordentlichen Standpauke durch die Männer des SEK war der Spuk dann auch wieder vorbei.

Ein Bauarbeiter ist am Mittwoch in Berlin von einem Gerüst in Höhe des 17. Stockwerks in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Mehr...
