Kabeldiebe haben am Dienstagmorgen zu Verspätungen und Zugausfällen auf den Nord-Süd-S-Bahnlinien gesorgt. Sie hatten nach Angaben eines Bahnsprechers etwa einen Meter Kabel entwendet. Dies führte zu einer Signalstörung zwischen Humboldthain und Nordbahnhof. Der Verkehr könnte bis zur Behebung des Schadens noch einige Stunden beeinträchtigt werden. Die S1 fährt nach Angaben der S-Bahn Berlin zwischen Oranienburg und Potsdamer Platz nur im 20-Minuten-Takt. Lediglich zwischen Wannsee und Potsdamer Platz kommen die Züge alle zehn Minuten. Auch die S2 fährt nur alle 20 Minuten zwischen Bernau und Blankenfelde. Verspätungen könnte es auch auf der S25 geben.
Wegen Personalmangels verkehrt die S47 zudem nur zwischen Spindlersfeld und Schöneweide. Die Fahrgäste sollen zwischen Schöneweide und Hermannstraße auf die S45 und S46 umsteigen. Auf der S5 entfallen die sonst im Berufsverkehr zusätzlich eingesetzten Züge.
Ein Brand in einem Kabelschacht legt den S-Bahnverkehr im Südosten teilweise lahm. Die Stromversorgung ist zeitweise unterbrochen, Signal- und Sicherungstechnik müssen repariert werden. Zu der Tat bekennen sich Kernkraftgegner.
Nach einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Ostkreuz bricht ein großer Teil des Nahverkehrs zusammen. Auch im Fernverkehr kommt es zu Verspätungen. Eine linksautonome Gruppe bekennt sich zu der Aktion.
Kabeldiebe legen den Berufsverkehr für mehrere Stunden lahm. Sie hatten Signalkabel aus Kupfer abgeschnitten.
Ein Stromausfall legt mehrere Stunden lang den Verkehr zweier S-Bahn-Linien lahm. Grund für den Stromausfall ist eine technische Störung in einem Umspannwerk.
Am vierten Tag in Folge wird in Berlin ein Brandsatz an Bahngleisen entdeckt. Der S-Bahn-Verkehr ist unterbrochen. Die Polizei geht davon aus, dass alle Brandsätze gleichzeitig deponiert wurden. Eine linksextremistische Gruppe bekennt sich dazu.
... scheint nicht in Sicht. Zu Beginn der Wintersaison 2011/2012 hat die S-Bahn Probleme mit den neu entwickelten Besandungsanlagen, deren Messfühler nicht ausreichend funktionieren. Heißt: In der Folge dürfen S-Bahnen statt mit 80 Stundenkilometern (selbst die sind bereits eingeschränkt) nur mit 60 km/h in der Stunde unterwegs sein. Neuerdings fehlt „massiv“ Personal in den Führerständen, außerdem arbeiten die Werkstätten am Limit.

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