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Als hätte das Leben diesen Mann (46) nicht schon genug gezeichnet. Er hat keine Beine und nur noch einen Arm. An den Rollstuhl gefesselt wurde er jetzt Opfer eines Rot-Rasers, der feige flüchtete.
Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Montagabend einen Supermarkt am Eichborndamm in Berlin-Reinickendorf überfallen. Mit vorgehaltener Waffe habe er die Herausgabe von Bargeld verlangt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 19 Jahre alte Angestellte habe sich aber geweigert, Bargeld herauszugeben. Daraufhin flüchtete der Räuber unerkannt. Der Überfallene blieb unverletzt.
Unbekannte haben am frühen Dienstagmorgen einen Müllcontainer und ein Auto in Neukölln angezündet. Der Container in der Kienitzer Straße brannte vollständig aus, Gefahr für Anwohner habe aber nicht bestanden, sagte ein Polizeisprecher. Kurze Zeit später brannte ein in der Nähe geparktes Auto, doch auch hier hielt sich der Sachschaden in Grenzen. Verletzt wurde niemand. Ein politisches Motiv für die Brandstiftungen wird ausgeschlossen.
Zwei Fahrgäste sind bei einer Vollbremsung eines Busses der Linie 150 in Pankow verletzt worden. Die Fahrerin verhinderte damit einen Zusammenstoß mit einem Kind, das mit seinem Fahrrad am Montagnachmittag unvermittelt auf die Karower Chaussee fuhr, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.
Eine 52-Jährige und ein 22 Jahre alter Mann stürzten durch die abrupte Bremsung und wurden verletzt. Ein drei Monate alter Säugling fiel aus dem Kinderwagen, blieb den Angaben zufolge aber unverletzt.
Ein Schwarzfahrer (24) griff in der S-Bahn einen Kontrolleur (28) an. Die Kontrolle fand am frühen Sonntagmorgen zwischen den Bahnhöfen Ostbahnhof und Warschauer Straße statt. Der Fahrgast (24) weigerte sich, seine Personalien zu nennen, wollte am Bahnhof Warschauer Straße flüchten. Es kam zu einem Handgemenge, der Flüchtende habe den Kontrolleur getreten und geschlagen, so die Polizei. Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn eilten zu Hilfe. Gegen den polizeibekannten Schwarzfahrer wurde Anzeige erstattet.
Erst ein Warnschuss aus der Dienstwaffe hat die Beißattacke eines Schäferhundmischlings auf zwei Berliner Polizisten stoppen können. Sie waren am Sonntagabend zu einer Rangelei zwischen zwei Hundebesitzerinnen und ihren Vierbeinern gerufen worden. Als eine Polizistin den Chip des einen Hundes kontrollieren wollte, biss der sie ins Gesicht. Danach schnappte der Mischling nach einem Polizisten. Die stark alkoholisierte Halterin habe Aufforderungen, den Hund zu beruhigen, missachtet. Darauf habe ein Polizist einen Warnschuss abgegeben.
Ein 26-jähriger Mofa-Fahrer ist bei einem Unfall in Oranienburg ums Leben gekommen. Der junge Mann war am Sonntagnachmittag im Ortsteil Germendorf aus bislang ungeklärter Ursache mit seiner Maschine von der Straße abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Noch am Unfallort erlag er seinen schweren Verletzungen.
„Selbstjustiz“ gegen Gebührenpreller: Ein Mitarbeiter des Tierparks in Germendorf (Kreis Oberhavel) hat einen 27 Jahre alten Autofahrer mit einer Schreckschusspistole bedroht. Wie die Polizei am Montag in Neuruppin mitteilte, hatte der Fahrer am Freitag mit seinem Wagen den Parkplatz des Tierparks verlassen wollen - ohne die Gebühr von 50 Cent zu bezahlen. Nachdem der Angestellte vergeblich versucht hatte, den Mann aufzuhalten, holte er eine geladene Schreckschusspistole aus seinem Wagen. Er bedrohte den Zahlungsunwilligen mit der Waffe und konnte schließlich die Parkgebühr kassieren. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Mit einer Bierflasche ist ein 25-Jähriger auf dem Berliner Ostbahnhof angegriffen worden. Durch die Wucht des Schlags brach ein Schneidezahn ab und das Opfer erlitt Schwellungen an der Oberlippe, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 25-Jährige war am Sonntag mit seinem Begleiter vom S-Bahn-Steig in Richtung Haupthalle unterwegs, als er plötzlich beschimpft und ohne Vorwarnung mit einer Bierflasche ins Gesicht geschlagen wurde. Dann flüchtete der Täter. Die Bundespolizei sucht nach weiteren Zeugen. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 297779 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Ein freilaufender Hund auf einem Spielplatz hat einen Polizeieinsatz in Moabit ausgelöst. Anrufer hatten am Sonntag die Polizei alarmiert, dass der Hundebesitzer das Tier auf Kinder hetze. Nach den Ermittlungen hatte der 34-Jährige seinen Schäferhund unangeleint laufen lassen und den Zugang zum Spielplatz versperrt, teilte die Polizei am Montag mit. Die Kinder flüchteten durch ein Loch im Zaun und blieben unverletzt. Als die Beamten eintrafen, habe der Mann den inzwischen angeleinten Hund mehrfach aufgehetzt. Nach der Drohung mit ihren Schusswaffen konnten die Polizisten den Hundebesitzer überwältigen. Bei einem ähnlichen Vorfall war am vergangenen Freitag bereits ein Junge von dem Hund leicht an der Hand verletzt worden. Gegen den 34-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sein Schäferhund wurde sichergestellt und zur Tiersammelstelle gebracht.
Bei dem Straßenrennen „Tour de Berlin“ ist ein Radfahrer am Sonntagnachmittag bei Ketzin (Havelland) schwer verletzt worden. Der 20-Jährige sei auf der Landstraße 862 frontal mit einem Auto auf der Gegenfahrbahn zusammen gestoßen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Autofahrer habe den jungen Mann, der im vorderen Feld des Rennens dabei war, gesehen und angehalten. Dennoch habe der 20-Jährige den Wagen offenbar übersehen. Er fuhr frontal in das Auto, überschlug sich und flog über den Pkw. Er musste mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Berliner Polizei hat am Wochenende zwei Einbrecherbanden auf frischer Tat gefasst. Gegen insgesamt acht Männer seien Haftbefehle erlassen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Am frühen Samstagmorgen sei Polizeibeamten Einbruchwerkzeug in einem Auto aufgefallen. Zivilbeamte hätten darauf das Fahrzeug verfolgt und die fünf Pkw-Insassen im Alter von 21 bis 30 Jahren unmittelbar nach einem Einbruch in der Schöneberger Hauptstraße festgenommen. Ebenfalls in der Nacht zu Samstag wurden in Charlottenburg drei Männer im Alter von 20 bis 29 Jahren festgenommen. Einer der Verdächtigen hatte noch Diebesgut bei sich, weiteres Diebesgut wurde auf den Dächern der angrenzenden Häuser gefunden, über die die Einbrecher ihren Beutezug unternommen hatten.
In Berlin häufen sich offenbar wieder die Angriffe von Krähen auf Menschen. Am Samstag attackierte laut Medienberichten ein Tier einen 40-Jährigen in Prenzlauer Berg. Der Mann wurde leicht am Hinterkopf verletzt. Der Bezirk Mitte warne inzwischen mit Infotafeln vor den angriffslustigen Tieren.
In manchen Bezirken wurde dem Bericht zufolge auch mit ganz praktischen Maßnahmen reagiert. Verschlossene Müllbehälter etwa sollen die Krähen davon abhalten, sich an Essensresten heranzumachen und sie über Grünflächen und Bürgersteige zu verteilen. In Berlin schätzt der Naturschutzbund (Nabu) den Krähenbestand auf etwa 5.000 Brutpaare, Tendenz steigend. Die Tiere sind geschützt. Wie Carmen Schultze vom Berliner Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dem Blatt sagte, kommt es im Mai vermehrt zu Angriffen, da die Vögel brüteten und allgemein aktiver seien - „manchmal auch aggressiver“.
Zwei Kinder sind bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg verletzt worden. Der zehnjährige Junge und das elfjährige Mädchen überquerten am Sonntagnachmittag gemeinsam mit zwei Freunden bei Rot die Fahrbahn des Grazer Damms und wurden von einem Auto erfasst, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Beide Unfallopfer mussten den Angaben zufolge im Krankenhaus behandelt werden.
Das Mädchen habe über Gedächtnislücken und Schmerzen im Bein geklagt. Der Zehnjährige erlitt Hämatome am Bein. Ihre beiden Freunde und der 20-jährige Autofahrer blieben unverletzt.
Zwei Fahrzeuge sind in der Nacht zu Montag in Berlin in Brand geraten. In der Aroser Allee in Reinickendorf sei ein Auto durch Brandstiftung erheblich beschädigt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Eine Passantin habe zuvor beobachtet, wie sich ein Mann über die Motorhaube des Autos gebeugt habe und anschließend geflüchtet sei.
Zur selben Zeit entdeckten Fußgänger den Angaben zufolge auf dem Gehweg des Mehringdamms in Kreuzberg einen brennenden Motorroller. Durch die große Hitze sei zudem der Rolladen einer Parterrewohnung geschmolzen. Eine weitere Ausbreitung des Brandes habe die Feuerwehr verhindern können, teilte der Sprecher weiter mit.
Ein 28 Jahre alter Kradfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Adlershof ums Leben gekommen. Der Mann verlor am Sonntagabend auf der Straße Adlergestell in Richtung Michael-Brückner-Straße aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte gegen eine Leitplanke, wie ein Polizeisprecher sagte.
Trotz Reanimierungsversuchen starb der Motorradfahrer an der Unfallstelle. Damit war das Opfer der 14. Verkehrstote in diesem Jahr in Berlin, wie der Sprecher sagte.
Bei Verkehrsunfällen sind am Wochenende in Brandenburg ein 26 Jahre alter Motorradfahrer tödlich verunglückt und 90 Menschen verletzt worden. Von Freitag bis Sonntag gab es nach Angaben des Lagezentrums in Potsdam vom Montag 507 Unfälle. Der 26-Jährige war am Sonntag in Germendorf bei Oranienburg (Kreis Oberhavel) ums Leben gekommen, als er mit seinem Krad aus zunächst unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen war. Er starb noch an der Unfallstelle.
Ein Mann hat in Berlin-Friedrichshain eine Bekannte gewürgt und geschlagen und anschließend Polizisten mit einer Schreckschusspistole bedroht. Der 39-Jährige habe die 40 Jahre alte Frau während eines Streites am Samstagabend angegriffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Anschließend habe er eine Pistole gezogen und den Fernseher gestohlen. Die von der Frau alarmierten Polizisten stellten den Täter auf der Straße, nachdem er auch sie mit der Waffe bedroht hatte.
Nach dem Einbruch in einen Elektronikmarkt in Berlin-Steglitz hat sich die Polizei eine Verfolgungsjagd mit den Tätern geliefert. Zwei Beamte hätten während einer Streifenfahrt eine ausgelöste Alarmanlage an einem Geschäft sowie mehrere Vermummte bemerkt, die aus dem Gebäude flüchteten. Die Einbrecher seien in mehreren Fahrzeugen unerkannt geflohen. Bei der Verfolgung habe ein Polizist einen Schuss abgegeben. Die Diebe, die entkommen konnten, nahmen nach bisherigen Kenntnissen ein Notebook und ein Telefon mit.
Ein Motorradfahrer ist am Sonntag in Germendorf bei Oranienburg (Kreis Oberhavel) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie das Lagezentrum der Polizei in Potsdam mitteilte, war der Fahrer aus zunächst unbekannter Ursache im Ortsgebiet von der Straße abgekommen. Er soll auf der Stelle tot gewesen sein, hieß es. Weitere Einzelheiten waren zunächst unklar.
Zu hoher Alkoholkonsum hat am Vatertag zu mehreren Stürzen von Radfahrern geführt. Ein 26-Jähriger fiel in Treptow-Köpenick in der Straße nach Fichtenau plötzlich zu Boden. Der Gestürzte erlitt stark blutende Schürfwunden an Gesicht und Händen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille.
Ein weiterer Betrunkener im Alter von 22 Jahren stürzte mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg in der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg. Dabei zog er sich Kopfverletzungen zu und musste stationär in einer Klinik aufgenommen werden.
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Die Ampel an der Kreuzung Hermann- Ecke Silbersteinstraße zeigte auf „grün“, als der Rolli-Fahrer auf die andere Seite wollte. Plötzlich kam ein silberner Opel Corsa. Der Fahrer bog nach links in die Silbersteinstraße. Den Mann im Motor-Rollstuhl sah er nicht. Er touchierte das dreirädrige Gefährt, katapultierte den Schwerbeschädigten aus seinem Sitz auf die Straße. Doch er hielt nicht an, gab Vollgas. Ein Taxi-Fahrer verfolgte ihn, verlor den Corsa aus den Augen. Die Polizei stellt ihn wenig später – am Steuer saß ein Jugendlicher (17), der keinen Führerschein hat. Zum Glück wurde der Rolli-Fahrer nur leicht verletzt. KEI
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