Stillstand im Verkehrsausschuss. Da beantragt die Opposition lauter Dinge, die fast jeder gut findet, aber die Regierungsparteien lehnen sie ab.
Diesmal ging es um Bahnhöfe. Die CDU beantragte zum Beispiel, dass Karlshorst als Regionalbahnhof erhalten bleiben soll, die Grünen wollten einen Antrag durchsetzen, dass dieser Bahnhof saniert wird. Das wurde von SPD und Linken ebenso abgelehnt wie der FDP-Antrag zu einem Versuch, U- und S-Bahnhöfe mit Zugangssperren zu versehen (der KURIER berichtete). Bei den Antragstellern machte sich Ratlosigkeit breit.
Die SPD-Experten Daniel Buchholz und Ellen Haußdörfer hatten zwar Argumente – zum Beispiel hohe Kosten bei der FDP-Idee oder vertrackte Probleme beim Bahnhofsbau zwischen Berlin und Bahn. Wunderlich blieb, dass andere Abgeordnete zwar gegen die Oppositionsanträge stimmten, aber auf Nachfrage des KURIER nicht zu sagen wussten, warum.
GL

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