Der mysteriöse Mord schockt selbst abgebrühte Fahnder: Ein Rentner (81) liegt mehrere Tage tot in seiner Wohnung. Er wurde erschlagen. Nachbarn vermissten den Mann, alarmierten die Polizei.
Hausbewohner hatten am vergangenen Dienstag gegen 13 Uhr die offen stehende Wohnungstür des 81-Jährigen in der Berliner Straße 156 bemerkt. Einer von ihnen sagte dem KURIER: „Die Tür stand schon in der Nacht zuvor auf. Also haben wir die Polizei gerufen.“ Die Beamten finden die Leiche: Karl Springer liegt auf dem Fußboden. Ein Polizeisprecher sagte, dass „Herr Springer durch massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper“ starb. Was bedeutet: Der Rentner wurde zu Tode geprügelt.
Der Senior soll nach dem Tod seines Lebensgefährten vor einigen Jahren „immer wieder recht junge Männer“ bei sich gehabt haben. Deswegen geht die Polizei auch Hinweisen nach, dass der Mörder aus dem Stricher-Milieu stammen könnte.
Karl Springer ist bereits der dritte Homosexuelle in den letzten acht Wochen, der in der eigenen Wohnung ermordet wurde. Ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten besteht, können die Fahnder derzeit aber noch nicht sagen. Hinweise an die Polizei unter Telefon 030/4664911501. KOB, PDE

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