Samstag, 29. Oktober 2011
"Thor Steinar"

Gesichtskontrollen in der Nazi-Boutique


Zwei Kunden vorm „Thor Steiner“-Laden am Samstagmittag. Daneben steht ein Polizei-Auto.
Zwei Kunden vorm „Thor Steiner“-Laden am Samstagmittag. Daneben steht ein Polizei-Auto.
Weißensee –  

Keine Schmierereien, die Fensterscheiben heil. Die erste Nacht nach der Eröffnung hat der neue „Thor Steinar“-Laden in der Berliner Allee schadlos überstanden. Auch am Samstag stand zeitweise Polizei vor der Tür des Geschäfts, in das Kunden erst nach Gesichtskontrollen reindurften.

Am Freitag hatte es an gleicher Stelle noch massive Proteste von Antifagruppen, der Linken und Grünen gegeben. Linke-Bundestagsabgeordneter Stefan Liebich: „Wir dürfen nicht zulassen, dass es in unserer Stadt solche Läden gibt.“ Liebich kündigte weitere Proteste an. Am Freitag blieb alles friedlich.

„Thor Steinar“-Klamotten sind besonders in der rechten Szene und unter Neonazis beliebt. Brisant ist auch, dass der Laden in Weißensee in der Nähe des Jüdischen Friedhofs liegt

Proteste gegen Thor-Steinar-Laden

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Rechte Rocker mit trojanischem T-Shirt reingelegt

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Nazi-Code entschlüsselt

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