Das widerliche Treiben in der Wuhlheide. Über mindestens zehn Jahre missbrauchten Männer unschuldige kleine Bahner, drei Täter kamen bereits mit Bewährung davon (KURIER berichtete). Jetzt packt erstmals ein Schaffner aus – und berichtet, wie sich die Kinderschänder an ihre Schützlinge heranmachten, „ihre“ Jungs bevorzugten. Das Schlimmste: Gerüchte über das perverse Treiben zwischen Dampflok und Bungalow-Dusche gab es seit Jahren. Nur unternommen hat nie jemand etwas.
Seit mehr als fünf Jahren ist der heute 19-jährige David M. (Name geändert) Mitglied im Parkeisenbahn-Verein. Lokführer werden, das war sein größter Wunsch. Vom ersten Tag im Oktober 2006 an aber merkte er dass im FEZ etwas gewaltig zum Himmel stinkt. „Ich war ja selbst noch ein Jugendlicher, als ich bei der BPE anfing. Jedoch schon in der ersten Woche hörte ich von den anderen Kindern Gerüchte, die ich damals nicht einordnen konnte. Ich spürte dennoch, dass die Taten, von denen damals hinter vorgehaltener Hand erzählt wurde, schlimm und falsch waren“, berichtet M., der unerkannt bleiben will.
Und wie falsch sie waren. Wie aber funktionierte die perfide Methode der Perversen? Die Antwort: Durch Druck, Isolation und bessere Behandlung. Und das funktionierte laut M. so: Morgens (circa 20 Minuten vor der ersten Fahrt um 9.30 Uhr) trugen die minderjährigen Vereinsmitglieder in Listen ein, welche Aufgaben sie am jeweiligen Tag gern erledigen würden.

Fleischtheken-Killer Valentin W. lebte in einer Welt aus Drogen und Alkohol und hegte eine krankhafte Bewunderung für Adolf Hitler Mehr...

Sharlyns mutmaßlicher kommt in die Psychiatrie. Dies entschied der Haftrichter. Mehr...
