Samstag, 22. Oktober 2011
Familiendrama

Hilfsarbeiter tötet schöne Studentin


Hilfsarbeiter tötet schöne Studentin

Mitarbeiter der Rechtsmedizin bringen die Tote zur Obduktion.

Foto: Klaus Oberst
Hellersdorf –  

Ein Mord und ein Selbstmord, wie es scheint von langer Hand geplant. Igor U. (36) tötete seine Frau, dann sich selbst. Zuvor rief er noch die Polizei, gestand die Horrortat und stürzte sich aus dem 19. Stock.

Eine schöne Frau und sicher eine tolle Mutter. Ekaterina U. wurde nur 33 Jahre alt.

Die Familientragödie in Hellersdorf geschah Samstagmorgen. Um 8.20 Uhr klingelte im Polizeipräsidium das Telefon. Igor U. hatte den Notruf gewählt, sagte: „Ich habe meine Frau getötet.“ Dann nannte er dem Beamten die Wohnadresse in der Riesaer Straße. Ein Streifenwagen fuhr hin. Die Polizisten entdeckten die Leiche von Ekaterina U. Die beiden Kinder, Kristina (15) und Michael (9) waren nicht da. Sie sollen bei Bekannten oder Verwandten sein. Womöglich hatte sie sogar ihr Vater weggeschickt.

„Nur kurz nach dem Anruf und dem Leichenfund kam die Meldung über einen Selbstmord in der Landsberger Allee“, sagte ein Polizeisprecher. Dort hatte sich Igor U. aus dem 19. Stock eines Plattenbaus gestürzt. Er lag tot vor dem Hintereingang.
Eigentlich galt die Familie (Deutschrussen) als glücklich. Mutter Ekaterina U. studierte an der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Ihr Mann übernahm Gelegenheitsjobs.

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Zwei Kinder sind jetzt Waisen, weil ihr Vater die Beherrschung verlor. Warum er jetzt durchdrehte, seine Frau tötete, weiß die Polizei nicht.

KOB, KEI

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