Spritdiebe sind eine echte Seuche. Diese Typen bohren neuerdings die Tanks geparkter Autos auf und richten für 50 Euro Beute riesigen Schaden an. Jetzt hat die Polizei endlich so einen Kerl geschnappt – mit 250 Litern Diesel auf der Rückbank. Mir persönlich ist das eine besondere Freude. Lesen Sie mal warum ...
Hochzeit vor zwei Wochen, danach flittern in Rheinsberg. Doch das Ende unserer romantischen Reise hatten sich mein Mann und ich anders vorgestellt. Denn bei der Abreise traf uns der Fluch des Spritdiebstahls. Bis ich das begriffen hatte, dauerte es. Ich wollte das Auto vom Parkplatz holen, wunderte mich über den eindringlichen Geruch, kam nicht darauf, dass es ausgelaufener Sprit war, der so stank. Ich ließ den Motor an, eine Warnleuchte sagte mir: Der Tank ist leer. Da ich den abends aufgefüllt hatte, dachte ich an einen Technik-Fehler.
Eine halbe Stunde lang nahm ich unser Mini-Auto, einen Twingo, unter die Lupe. Erst als ich probehalber losfuhr, ging mir ein Licht auf. Im Rückspiegel sah ich die nasse Spur, die der Wagen auf dem Asphalt hinterließ. Also kroch ich unters Auto und entdeckte ein fingerdickes Loch im Tank! Spritdiebe hatten es mit einem Akkuschrauber hineingebohrt. Schaden: über 1200 Euro.
Während mein Spritdieb sicherlich ungeschoren bleibt, kommt der in der Nacht nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Senftenberg geschnappte Gauner hinter schwedische Gardinen. Zwei Komplizen entkamen jedoch.

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