Statt Geld gab es Kugeln. Im Streit um eine Puff-Rechnung ließ es Freitagfrüh ein Freier böse krachen. Der Mann, ein Bulgare soll es gewesen sein, zog eine Knarre und schoss auf drei Club-Mitarbeiter.
Mädels vernascht, Sektkorken knallen lassen – eine versexte Nacht. Mit drei Freunden hatte sich der Mann vergnügt. Um 3.30 Uhr ging es zur Kasse. Vielleicht waren die Taschen leer? Vielleicht war er mit der Leistung nicht zufrieden? Im Bordell „Artemis“ an der Halenseestraße äußert man sich nicht. Nur soviel: „Er hat Ärger gemacht.“
Ärger ist wohl harmlos ausgedrückt. Der Mann hat eine Schusswaffe gezogen und abgedrückt – gezielt auf Sicherheitsmänner, die ihn eigentlich beruhigen sollten. Als die verletzt umfielen, stürmte der Bulgare mit seinen Landsleuten raus. Das gefährliche Quartett flüchtete mit einem Audi A8 auf der Autobahn Richtung Kaiserdamm.
Die Mitarbeiter des Sex-Clubs schlugen sofort Alarm. Drei Sicherheitsleute kamen mit Schusswunden ins Krankenhaus. Dabei hatten sie Glück. Der Kunde hatte vermutlich nur Plastikgeschosse aus einer aufgebohrten Schreckschuss-Waffe abgefeuert. Reste davon wurden in einer Wunde entdeckt. Keiner schwebt in Lebensgefahr. Ein Wachmann durfte sogar schon wieder nach Hause. Von dem Schützen fehlt jede Spur.
Freudenhäuser sind mehr als reine Arbeitsstätten: Wohnzimmer, Plauderecken, Rückzugsgebiete.
Foto: Kremming
Als Lust und Laster die Hauptstadt regierten: Diese alten Fotos und Zeichnungen zeigen, wie wild es die Berliner in den 20er-Jahren trieben. Ein Amerikaner hat sie jetzt wiederentdeckt.
Foto: Index VerlagZwei junge Männer haben in der Nacht zum Mittwoch in einer S-Bahn Reisende fremdenfeindlich beleidigt und auf einem S-Bahnhof randaliert. Die Polizei nahm die beiden 27 und 30 Jahre alten Männer fest. In einem Streit mit einer Gruppe Punker sollen sie Flaschen geworfen haben. Die beiden Männer müssen sich nun wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, sind die Männer aus dem Landkreis Barnim den Beamten bereits wegen mehrerer Delikte bekannt.
Die Randalierer waren zunächst in der S-Bahn-Linie 1 unterwegs, bevor sie auf dem Bahnhof Humboldthain mit einer Gruppe Punker zu streiten anfingen. Als Bahnmitarbeiter eingriffen, sollen die Männer mit Glasflaschen geworfen haben. Eine Flasche traf einen Bahnmitarbeiter am Auge, er blieb jedoch unverletzt.

Fleischtheken-Killer Valentin W. lebte in einer Welt aus Drogen und Alkohol und hegte eine krankhafte Bewunderung für Adolf Hitler Mehr...

Eine U-Bahn hat im Berliner Bahnhof Stadtmitte einen Mann erfasst und am Kopf verletzt. Mehr...
