Der abgefackelte Fuhrpark der Deutschen Telekom einen Tag nach den Brandanschlägen.
Foto: Thomas SchroederDie trügerische Ruhe ist vorbei, die Hassbrenner sind zurück! Ausgerechnet über die eigentlich friedlichen Osterfeiertage schlugen die Polit-Chaoten zu, fackelten neun (!) Fahrzeuge der Telekom ab. Im Internet bekannte sich bereits eine linksautonome Gruppe zu dem Anschlag.
In der Nacht zu Ostersonntag entdeckten Wachmänner auf dem Telekomgelände an der Storkower Straße gegen 4.35 Uhr die brennenden Autos, alarmierten Polizei und Feuerwehr. Insgesamt neun Autos brannten völlig aus, weitere fünf wurden schwer beschädigt.
Kurz nach den Anschlägen tauchte dann auf einer in der linken Szene bekannten Internet-Seite ein Bekennerschreiben auf. „Wir legten gestern (...) der Deutschen Telekom ein Osterei vor die Tür in der Storkower Str. als Zeichen unserer feurigen Solidarität mit allen GenossInnen weltweit im Kampf gegen Staat und Herrschaft“, schreibt das „Kommando Lambros Foundas“, dessen Name sich auf einen vor zwei Jahren ums Leben gekommenen Anarchisten bezieht. Die Telekom sei „eines der vielen multinationalen Unternehmen, welche durch die weltweite Wirtschaftskrise versucht sich auf dem europäischen Markt weiter zu etablieren.“
Weiter heißt es in dem Pamphlet: „Die Deutsche Telekom AG hat zudem eine Monopolstellung im internationalen Telekommunikationsgeschäft. Besonders bei der lückenlosen Überwachung tut sich die Telekom als Vorreiter hervor. Viva la Anarchia!“
Jetzt jagt der Staatsschutz die Zündel-Chaoten.
Feuerwehrmänner müssen mit ansehen, wie ein Auto von den Flammen aufgefressen wird. Seit Anfang der Woche brannten rund 70 Fahrzeuge.
Foto: Tzscheuschner
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Foto: dapd
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