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SPD: Sauerei!: Kein Schweinefleisch im Jugendknast


Dieses Schwein kann vorerst noch aufatmen: Im Lichtenrader Jugendknast kommt Schwein nicht auf den Teller - doch die SPD will an dem Erlass rütteln.
Dieses Schwein kann vorerst noch aufatmen: Im Lichtenrader Jugendknast kommt Schwein nicht auf den Teller - doch die SPD will an dem Erlass rütteln.
 Foto: dpa
Berlin –  

Saure-Gurken-Zeit für Knackis: In der Jugendarrest-Anstalt in Lichtenrade steht kein Schweinefleisch auf der Speisekarte. Für die SPD ist dies eine riesengroße Sauerei.

Der Fraktionsbeauftragte für Strafvollzug, Erol Özcaraca, machte vor Kurzem eine Stippvisite in der Anstalt am Kirchhainer Damm. Dabei beschwerten sich auch einige „Früchtchen“ über den Speiseplan. Weder Leberwurst noch Schinken bekommen sie. Özcaraca zum KURIER: „Ich finde das nicht in Ordnung. Die Rechte der Jugendlichen werden eingeschränkt. Ich würde mich auch diskriminiert fühlen.“

Die Justizverwaltung des Senats bestätigt den Schweinefleisch-Erlass. Sprecherin Lisa Jani: „70 Prozent der dortigen Arrestanten haben einen Migrations-Hintergrund. Sie dürfen aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen.“

Außerdem gebe es dort eine hohe Fluktuation, so die Justizsprecherin. Einige Jugendliche seien mehrere Wochen und Tage untergebracht, andere wiederum nur an Wochenenden. Da würden sich keine Extrawürste lohnen. Deshalb gibt’s dort regelmäßig Geflügel, Rind, Salate und Gemüse.

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