Polizei&Justiz
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"Schatz, unser Auto brennt!": Chaoten fackelten seinen Hummer ab


Wolfgang Simon steht fassungslos vor dem ausgebrannten Wrack seines Hummers
Wolfgang Simon steht fassungslos vor dem ausgebrannten Wrack seines "Hummers"
Foto: Klaus Oberst
Prenzlauer Berg –  

Er kam in die Hauptstadt, weil er Berlin so gerne mag und hier Silvester feiern wollte. Doch dann zündeten bislang unbekannte Chaoten das Auto des Mannes an, der riesige Protzschlitten ist schrottreif. Wolfgang Simon steht erschüttert vor dem ausgebrannten Wrack. „Meine Frau Tatjana und ich sind eigentlich gerne in Berlin und wir haben hier auch viel Freunde“, sagt Wolfgang Simon. Der 69-Jährige betreibt ein Hotel in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen), Silvester wollte der Mann aber in der Hauptstadt feiern. „War auch alles schön, wir haben eine gute Party gehabt und uns wie immer sehr wohlgefühlt hier.“

Der Luxus-Geländewagen wurde von Chaoten abgefackelt.
Der Luxus-Geländewagen wurde von Chaoten abgefackelt.
Foto: Klaus Oberst

Am Mittwoch geht Wolfgang Simon auf dem Weg zu seinem Hotel noch kurz zu seinem an der Prenzlauer Allee abgestellten Wagen, einem riesigen Hummer (Wert: rund 80.000 Euro). „Und da hatte mir doch tatsächlich irgend ein Idiot einen Zettel drangeklebt, auf dem ,Umweltsau’ stand“, empört sich Simon. „Ich habe mir aber nichts weiter dabei gedacht und bin dann in mein Hotel gegangen.“

Doch in der Nacht zu Donnerstag wird der 69-Jährige gegen vier Uhr morgens plötzlich von seiner total aufgelösten Frau Tatjana aus dem Schlaf gerissen: „Schatz, schau aus dem Fenster, unser schönes Auto brennt!“ Zunächst glaubt der Hotelier an eine Verwechslung, doch als er auf die Straße geht und nachsieht, wird ihm klar: „Das war wirklich mein Auto, das da lichterloh brannte!“

Zwar ist die Feuerwehr relativ schnell vor Ort, dennoch wird das Fahrzeug bei dem Brand komplett zerstört. Jetzt sind Wolfgang Simon und seine Frau mit einem Mietwagen zurück nach Recklinghausen gefahren. Und beide sagen: „Bislang haben wir Berlin ganz anders gekannt ... sehr, sehr schade.“

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