Arbeiter und US-Militärs errichten am Bellevue Krankenhaus in Manhattan Zelte für die Todesopfer der Corona-Epidemie, weil die Leichenhallen schon bald überfüllt sein werden. Foto: AFP

Washington -  In den USA wird der Kampf gegen das Corona-Virus immer verzweifelter: Angesichts ansteigender Totenzahlen errichtete die Millionenmetropole New York eine provisorische Leichenhalle. Die weißen Zelte wurden außerhalb des Bellevue Krankenhauses in Manhattan aufgebaut. Im Heimatschutzministerium werde erwartet, dass die Leichenschauhäuser in der Ostküstenstadt nächste Woche an ihre Kapazitätsgrenze stoßen, berichtete die Internetseite „Politico“.

New York ist das Epizentrum der Epidemie in den USA, fast die Hälfte der rund 70.000 infizierten US-Amerikaner stammen aus dem Bundesstaat. Insgesamt starben mehr als 1050 Menschen in den Vereinigten Staaten am Virus.

Schockzahlen vom US-Arbeitsmarkt

Das öffentliche Leben kam zum Erliegen, die US-Wirtschaft befindet sich im Sinkflug und die Arbeitslosigkeit steigt dramatisch an. 3,3 Millionen US-Beschäftigte verloren binnen einer Woche ihren Job, weit mehr als erwartet. Experten hatten mit rund einer Million Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gerechnet. Die Zahl hat sich laut Wirtschaftsministerium im Vergleich zur Vorwoche (280.000 Anträge) verzehnfacht.