Die deutsche Kaufhauskette Woolworth will rund zwei Jahre nach ihrer Insolvenz wieder wachsen.
Mittel- bis langfristig gebe es Potenzial für 500 Filialen in Deutschland, sagte Woolworth-Geschäftsführer Dieter Schindel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
„Wir wollen dann möglichst in jeder Kleinstadt vertreten sein“, sagte er. Derzeit betreibt die Unternehmensgruppe hierzulande mehr als 200 Standorte.
Woolworth setze als Zielgruppe auf ältere Menschen, die ihre Einkäufe gern in der Nachbarschaft erledigten, sagte Schindel weiter. Sämtliche Erträge würden reinvestiert, um die Marke zu stärken.
Anders als vor der Insolvenz im April 2009 soll mittlerweile kein Woolworth-Geschäft größer als 2000 Quadratmeter sein.
Die in Unna ansässige Woolworth-Gruppe setzt etwa 400 Millionen Euro pro Jahr um und beschäftigt knapp 5000 Mitarbeiter.

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