Er soll Sex mit der damals minderjährigen Ruby gehabt haben – mehrmals! Das wirft die italienische Staatsanwaltschaft Ministerpräsident Silvio Berlusconi (74) vor.
Laut Prozesspapieren hatte der Politiker zwischen dem 14. Februar und 2. Mai 2010 insgesamt 13-mal „Bunga Bunga“ (dt: Sex) mit der damals 17-jährigen Marokkanerin Karima al-Marough, genannt Ruby.
Dabei bezieht sich die Staatsanwaltschaft auf die Ermittlungen gegen drei Vertraute von Berlusconi, die dem Regierungschef Prostituierte zugeführt haben sollen. Laut den Ermittlern sollen die „Bunga-Bunga“-Partys in der Villa in der Nähe von Mailand immer nach dem gleichen Muster abgelaufen sein.
Zuerst lud Berlusconi Mädchen zum Abendessen ein – unter ihnen soll auch Ruby gewesen sein. Anschließend führten die Frauen erotische Tänze vor. Dabei habe sich Berlusconi ein oder mehrere Mädchen ausgesucht, um mit ihnen die Nacht zu verbringen. Alleine 2010 soll er rund 34 Millionen Euro ausgegeben haben: Für Geschenke, Anwälte – und „Liebeslöhne“.
Berlusconi bestreitet die Vorwürfe. Er habe mit den Frauen nur zu Abend gegessen, aber keinen Sex mit ihnen gehabt. Ob diese Aussage wahr ist, muss nun ab 6. April das Gericht in Mailand klären.

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