Der Galileo-Shitstorm auf Facebook beschäftigte tausende User des sozialen Netzwerkes. Doch nun gibt es einen schlimmen Verdacht: Ist die geballte Online-Attacke auf das ProSieben-Magazin nur ein Fake gewesen? Fälscht jemand bei Facebook komplette Shitstorms?
Ähnliche Fälle bei anderen Firmen
Das Wissens-Magazin "Galileo" ist nicht das einzige Shitstorm-Opfer dieser Tage. Auch auf anderen Facebook-Seiten laufen (vermeintliche) User Sturm gegen Unternehmen.
Auslöser war jeweils ein einziger Post mit Kritik. Getroffen hat es in den letzten Tagen Vodafone ("Mir wurde zu viel Geld abgebucht"), McDonald's ("Cheeseburger wurde teurer!"), H&M ("Meine Lieferung dauert zu lang") und eben Galileo.
Zahlen machen stutzig
Dabei fällt vor allem eines auf: In allen Fällen ist der auslösende Kommentar eigentlich alltäglich bis harmlos, wird aber trotzdem tausendfach "geliked" und kommentiert. Facebook-Experten haben den Verdacht: Da geht es nicht mit rechten Dingen zu!
Der Blogger Kai Thrun etwa stellte bei einer Analyse fest, dass die Fälle einander extrem ähneln und spricht von einem "gekauften Shitstorm". Er schreibt: "Die kleine Analyse zeigt, dass es einfach zu viele Parallelitäten gibt, dass es sich hier um wirkliche Kundenanstürme der Entrüstung handelt."
Wer steckt dahinter?
Sollten tatsächlich Geister-Accounts oder ein Computerprogramm hinter den hohen Like-Zahlen stecken, stellt sich vor allem folgende Frage: Ein gefakter Shitstorm - wem soll sowas nutzen?
Experten haben eine Theorie: Möglich, dass ein Social-Media-Experte und Krisen-Berater dahinter steckt, der seinen Kunden schnelle Hilfe im Falle eines Shitstorms verspricht. So jemand könnte sich mit einem gefakten Shitstorm sicher neue Kunden "ranzüchten".
Facebook äußert sich übrigens nicht zu den Fällen. Man kann aber davon ausgehen, dass das Soziale Netzwerk alle Fälle genau im Auge hat und analysiert.

Bundesumweltminister Peter Altmaier appellierte an Tierfreunde, sich nur solche Haustiere zuzulegen, die sie auch artgerecht halten können. „Tiere sind kein Spielzeug.“ Das sollte Justin Bieber sich mal hinter die Ohren schreiben. Mehr...

Wie in Zeitlupe senkt sich Max’ Adamsapfel. Und genauso langsam hebt er sich wieder. Für einen Augenblick scheint es, dass gleich eine Träne über sein Gesicht kullern wird. Mehr...

Durch den Kauf seiner Blogger-Plattform von Internet-Pionier Yahoo ist „tumblr“-Erfinder David Karp um 1,1 Milliarden Dollar reicher. Mich 15 brach er die Schule ab, mit 26 ist er nun Milliardär. Mehr...
