Wurden Mitarbeiter von Aldi Süd heimlich von Detektiven ausspioniert? Einem „Spiegel“-Bericht zufolge ließ das Unternehmen Angestellte überwachen, auch versteckte Kameras sollen zum Einsatz gekommen sein.
Ein Konzerndetektiv packte gegenüber dem Magazin aus, beschrieb detailliert die Überwachung. So habe er nicht nur Kunden beobachtet, um Diebstählen vorzubeugen – auch die Mitarbeiter seien seine Zielobjekte gewesen.
Der Mann sollte eigenen Angaben zufolge gezielt Mitarbeiter ausspionieren, er habe den Auftrag gehabt, Mini-Kameras über den Spinden von Angestellten zu installieren. Das habe er aber abgelehnt.
Zu seinen Aufgaben soll es außerdem gehört haben, private Informationen über die Mitarbeiter an Führungskräfte weiterzuleiten. Wenn Angestellte ein Verhältnis hatten oder es finanzielle Probleme gab, sollte der Detektiv dies berichten.
Aldi Süd wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück. Eine Überwachung von Mitarbeitern sei ausgeschlossen, derartige Aufträge habe es nicht gegeben.

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