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NSU-Terror: Terror-Braut Zschäpe: Mysteriöse Spur ins Ministerium


Terror-Braut Beate Zschäpe jagte ihre Wohnung in Zwickau in die Luft.
Terror-Braut Beate Zschäpe jagte ihre Wohnung in Zwickau in die Luft.
Foto: dapd
Zwickau –  

Jahrelang hatten die Fahnder angeblich keine Ahnung, wo sich das Terror-Trio um Beate Zschäpe aufhielt. Wirklich nicht? Nach KURIER-Informationen wurde Zschäpe kurz nach der Explosion in Zwickau angerufen – von einem Handy, das im sächsischen Innenministerium gemeldet ist.

Am 4. November 2011 ist der Terror des NSU vorbei. Mundlos und Böhnhardt sterben im Wohnmobil, Zschäpe ist von da an vier Tage auf der Flucht.

Etwas mehr als Stunde, nachdem sie ihre Wohnung in der Frühlingsstraße 26 in die Luft jagte, versuchte jemand Zschäpe anzurufen. Das Pikante: Die anrufende Nummer ist im Sächsischen Staatsministerium des Inneren registriert. Wer aus der Behörde in Dresden wollte Zschäpe sprechen – und vor allem warum? Kannte gar jemand die richtige Identität der Rechtsextremen, die im Alltag unter „Susann Eminger“ oder „Lisa beziehungsweise Susann Dienelt“ auftrat?

Kerstin Köditz (Die Linke), Mitglied des sächsischen Landtages, will am Dienstag im Innenausschuss Klarheit über die mysteriöse Spur. „Dass der Chemnitzer Neonazi Jan W. laut abgehörten Telefonaten mehrfach ein auf einem im Innenministerium angemeldeten Handy angerufen hat, von dem aus ihm Waffen zugesagt wurden, musste ich aus dem thüringischen Schäfer-Bericht erfahren. Informationen aus Sachsen dazu hatte es nicht gegeben. Aufklärung der Öffentlichkeit sieht anders aus.“

Stolpern die Behörden in einen Skandal? Der KURIER rief am Montag die Handynummer an, die Beate Zschäpe am 4. November sprechen wollte. Und erntete eisiges Schweigen auf der anderen Gesprächsseite.

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