Die Wiener Polizei steht vor einem Rätsel. Hat sich ein 33-jähriger Pole den Penis selbst abgetrennt, oder wurde er das Opfer eines Angriffs?
Der Mann selbst kann dazu keine Auskunft geben. Er hat einen Blackout. „Das Opfer wurde nach der chirurgischen Versorgung kurz befragt. Allerdings kann er sich an nichts erinnern“, zitieren österreichische Medien Polizeisprecherin Adina Mircioane.
Die Polizei hat nur wenige Anhaltspunkte. Der 33-Jährige fiel Mitarbeitern eines Fastfood-Restaurant in einem Gasometer wegen seiner blutverschmierten Kleidung auf. Der Pole wurde ins Krankenhaus gebracht.
Dort machten Ärzte die schockierende Entdeckung: Penis und Hoden waren mit chirurgischen Schnitten entfernt worden. Der Mann war zudem vollgepumpt mit diversen Tabletten und Alkohol. Das könnte erklären, warum er zunächst noch rumlief.
Erste Ermittlungen der Wiener Beamten ergaben, dass die Entmannung in der öffentlichen Toilette im Eingangsbereich des Gasometers stattgefunden hatte. Dort wurden diverse Rasierklingen gefunden. Außerdem stellte die Polizei Hoden und Penis, sowie diverse Haut- und Knorpelfragmente sicher. Allerdings waren die Genitalien nicht mehr zu retten.
Aufgrund der Spurenlage kann ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt in aller Richtungen. Die Verletzung könnte sich der Mann theoretisch auch selbst zugefügt haben. Eine Racheaktion ist ebenfalls nicht auszuschließen.

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