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Sein Rudel rettete ihm das Leben: Der Löwe, der drei Jahre in einer Schlinge überlebte


Drei Jahre lang kämpfte der Junglöwe in einer tansanischen Wilderer-Falle ums Überleben. Eine Drahtschlinge hatte sich um seinen Hals zusammengezogen, schnitt ihm tiefe Wunden ins Fleisch.
Drei Jahre lang kämpfte der Junglöwe in einer tansanischen Wilderer-Falle ums Überleben. Eine Drahtschlinge hatte sich um seinen Hals zusammengezogen, schnitt ihm tiefe Wunden ins Fleisch.
Foto: dpa (Symbolfoto)
Daressalam –  

Ein Junglöwe verfing sich in einer Drahtschlinge, die Wilderer im tansanischen Nationalpark ausgelegt hatten. Drei lange Jahre hing das Tier in der Falle, durchlitt Höllenqualen und überlebte nur dank seines Rudels, das ihn mit Beutefleisch versorgte. Dann wurde die Raubkatze befreit.

Als junger Löwe tapste er 2009 in diese hinterhältige Draht-Falle. Safari-Touristen sichteten damals das gefangene Tier. Doch alle Rettungsaktionen im unwegsamen Gelände schlugen fehl.

Der Löwe wuchs, die Drahtschlinge wurde immer enger, schnitt ihm ins Fleisch. Die Wunde wurde tiefer, entzündete sich, zog Insekten an. Lebensgefahr! „Er wäre wohl bald verendet. Ein qualvoller Tod“, sagte Chef-Hüter William Mwakilema zur „Daily Mail“.

Der Löwe hatte in der Schlinge weder die Chance sich zu befreien, noch etwas zu jagen. Aber sein Rudel hielt ihn am Leben, fütterte ihn mit Beutestücken. Mwakilema: „Das ist ein bemerkenswertes Zeichen der Zusammengehörigkeit.“

Endlich konnte der Chef-Parkhüter auch fast alle 77 Kollegen zusammentrommeln und machte sich mit ihnen auf die Suche nach der schwer verletzten Raubkatze im Nationalpark.

Tage später fanden die Männer den fast strangulierten Löwen, betäubten ihn und behandelten seine Wunden. Dann ließen sie ihn wieder frei.

Inzwischen wurde er schon mehrmals im Wildpark beobachtet: Seine Wunden sind verheilt, Fell ist darüber gewachsen – ein gesunder König der Tiere.

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