Es sind wieder furchtbare Bilder aus Tibet aufgetaucht. Palden Choesoto, eine 35-jährige tibetische Nonne, hat sich in Ost-Tibet selbst verbrannt. Das berichtet die Organisation "Students for a free Tibet" unter Berufung auf tibetische Quellen.
Das Bild der der Verzweiflungstat der gläubigen Buddhistin geht nun um die Welt. Es ist ein rares Zeugnis der tibetischen Protestbewegung gegen die chinesische Regierung in dem Land im Himalaja.
Tibet ist streng von China abgeriegelt. Nur wenige Informationen über die Oppositionsbewegung gelangen nach außen.
Doch die Selbstverbrennung ist kein Einzelfall: "Students for a free Tibet" berichtet von elf solchen Selbstverbrennungen in den vergangenen acht Monaten.
Auch die Nonne Palden Choetso wollte mit ihrer Selbstverbrennung gegen die chinesischen Repressalien in Tibet protestieren - insbesondere was die Ausübung der buddhistischen Religion betrifft.
So darf der das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama seit 1959 nicht in das zentralasiatische Land zurückkehren. Zahlreiche religiöse und kulturelle Institutionen der tibetischen Kultur wurden seit dem Einmarsch der Chinesen in Tibet im Jahr 1950 zerstört.

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