Wieder ein Schiffsunglück, wieder Italien!
Ein italienisches Fährschiff hat in der Nacht zum Samstag in Civitavecchia einen Hafendamm gerammt und ist dabei schwer beschädigt worden.
Das Schiff mit mehr als 300 Passagieren und Besatzung an Bord wurde evakuiert, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Alle seien in Sicherheit.
Vermutlich habe der Schneesturm die Fähre beim Auslaufen für eine Überfahrt nach Olbia auf Sardinien gegen den Damm gedrückt. Oberhalb der Wasserlinie habe der Aufprall einen etwa 30 Meter langen Riss hinterlassen.
„Es hat einen Krach gegeben, wir haben große Angst gehabt“, berichteten Passagiere - von denen manche an die Havarie der „Costa Concordia“ vor drei Wochen vor der Insel Giglio dachten. Civitavecchia liegt nordwestlich der Hauptstadt Rom, die von der durchziehenden Schnee- und Eisfront ungewöhnlich stark betroffen ist. Bürgermeister Gianni Alemanno ordnete Verkehrsbeschränkungen in Rom bis Sonntag an, weil etwa zehn Zentimeter Schnee gefallen sind.

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