Mehr als 100 Leute haben 13 Tage lang nach ihr gesucht – vergeblich! Die verschollene Seniorin Klara B. (70) ist wie vom Erdboden verschluckt (wir berichteten).
Noch nicht mal eine Spur haben die Einsatzkräfte von Gran Canaria im Wandergebiet der Degollada de Tasarte gefunden. Jetzt gibt es erste Zweifel an der Version von Tochter Claudia.
Sie habe ihre Mutter mit einem verletzten Fuß allein zurückgelassen, um Hilfe zu holen. Dann erlitt sie aber angeblich einen Hitzschlag und kann sich nicht mehr erinnern, wo sie Klara B. zurückließ. Daraufhin durchkämmten Polizei, Freiwillige und Spezialisten das 3920 Hektar große Naturschutzgebiet mit den kahlen Ebenen und Berghängen.
„Dass wir hier über zehn Tage einen Menschen nicht finden, kann ich mir nicht vorstellen“, äußerte ein Koordinator (48) der Bergrettung gegenüber dem Schweizer „Blick“. Spürhunde und Helikopter kamen zum Einsatz – doch keine Spur von der fitten Seniorin, die zuletzt eine leuchtend gelbe Bluse trug.
„Hier gibt es weder Bäume noch Höhlen. Dass wir nichts gefunden haben, ist ungewöhnlich. Wo soll sie also stecken?“, fragt sich der Koordinator. Die Suche wurde inzwischen eingestellt.
Was die Retter stutzig macht: Tochter Claudia (48) sprach davon, dass Handys nicht funktionierten. „Dabei gibt es in der Nähe eine Antenne. Wir haben keine Funklöcher“, so der 48-Jährige.
Laut „Blick“ verwickelte sich Claudia bei drei Befragungen der Polizei in Widersprüche, sprach mal von einem verknacksten Fuß, dann wieder von einem Schwächeanfall. Anrufe bei Claudia und ihrem Bruder bleiben nur noch unbeantwortet.
Die Zeitung fand heraus, dass die Behörden beiden inzwischen die Reisepapiere abgenommen haben.

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