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Montag, 9. Juli 2012

Kuno, Yvonne, Bruno: Das sind die kuriosesten Sommerloch-Tiere


Mai 2011: Die flüchtige Kuh Yvonne wird abtransportiert.
Mai 2011: Die flüchtige Kuh Yvonne wird abtransportiert.
Foto: dapd
Berlin –  

Wenn Bären in den Schlagzeilen Probleme machen, Meldungen über entlaufene Kühe die Nachrichten beherrschen und sich gefährliche Ungeheuer im Neckar tummeln, dann ist klar: das Sommerloch hat zugeschlagen.

Wenn im Sommer mal wieder nix los ist, schaffen es die kuriosesten Tiergeschichten in die Schlagzeilen. Wir haben die verrücktesten Storys aus den letzten Jahren zusammengefasst.

Killer-Krokodil

Am zweiten Juli-Wochenende 2012 sorgte die vermeintliche Sichtung eines Krokodils für Aufregung. Ein 68 Jahre alter Spaziergänger will das etwa einen Meter große Tier an einem See nördlich von Regensburg im Schilf gesehen haben.

Die Polizei leitete eine umfangreiche Suche ein. Die Einsatzkräfte sahen am Abend den Kopf eines Tieres. Es tauchte allerdings sofort ab. Ob es sich tatsächlich um ein Krokodil handelte, blieb allerdings unklar.

Für die Öffentlichkeit bleibt der See erst mal gesperrt. Bis das Killer-Krokodil gefunden wird.

Kuh Yvonne büxt aus

Im Sommer 2011 avancierte Kuh Yvonne zum Medien-Star im Sommerloch. Sie büxte aus ihrem Stall in Oberbayern aus. Danach streifte sie drei Monate lang durch die Wälder - und machte sogar international Schlagzeilen. Auf einer Weide wurde sie schließlich betäubt und nach Hause gebracht. Während der letzten EM wurde Yvonne von einem Radiosender sogar als EM-Orakel engagiert.

Problembär Bruno: Er wurde nach seinem Tod ausgestopft und kann nun im Museum Mensch und Natur in München bestaunt werden.
"Problembär" Bruno: Er wurde nach seinem Tod ausgestopft und kann nun im Museum Mensch und Natur in München bestaunt werden.
Foto: dapd

Bruno - ein Bär macht Probleme

Im Sommer 2006 beschäftigte „Problembär“ Bruno die Medien. Er war der erste frei lebende Bär in Deutschland seit 170 Jahren. Bruno streunte wochenlang zwischen Bayern und Österreich durch die Wälder. Er riss Schafe und Hasen und verbreitete in bewohnten Gebieten Angst und Schrecken.

Ende Juni wurde er nach wochenlanger Verfolgung schließlich von einem Jäger in Bayern erschossen. Die Trauer um den Bären war riesig.

"Neckar Nessie"

Im gleichen Jahr berichtete ein Angler von einer meterlangen Python im Neckar. Eine Zeugin bestätigte das kurze Zeit später. Dennoch gab die Polizei nach einigen Tagen die Suche nach „Neckar-Nessie“ auf. Sie hatte nur wenig Hoffnung, die Schlange zu fangen.

Killerwels Kuno

Er machte im Sommer 2001 einen Mönchengladbacher See unsicher. Er sollte sogar einen kleinen Dackel verspeist haben. Gefunden wurde er erst knapp zwei Jahre später - allerdings mit dem Bauch nach oben: Mitarbeiter der Stadt bargen damals einen mehr als 30 Kilogramm schweren toten Wels aus dem betreffenden Weiher.

Sammy
Schneller fingen Taucher den berühmten Kaiman Sammy. Er entwischte seinem Besitzer im Sommer 1994 an einem See im niederrheinischen Dormagen. Sofort wurde ein Badeverbot verhängt. Über Wochen verfolgten die Bundesbürger gespannt die Suche nach dem flüchtigen Kaiman, bis er eingefangen wurde.

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