Es gehört zu den Festival-Höhepunkten des Jahres. Zu „Rock am Ring“ pilgerten erst vor wenigen Wochen wieder 85.000 Fans, viele davon aus dem Rheinland.
Im Fernsehen verfolgten fast vier Millionen Zuschauer das dreitägige Konzert. Doch jetzt droht der Veranstalter mit dem Aus für den Eifel-Rock.
Der Hintergrund: Es gebe keine Planungssicherheit für das kommende Jahr, so Veranstalter Marek Lieberberg in der „Rhein-Zeitung“. Dafür macht er das Land Rheinland-Pfalz verantwortlich, das ihm für 2013 bislang immer noch „keine definitive Terminzusage“ für den Nürburgring gegeben habe. Die Landesregierung ist Miteigentümer der Rennstrecke.
Lieberberg: „Wenn wir gehen, dann endgültig.“ Er spreche bereits mit anderen Rennstreckenbetreibern. Im kommenden Jahr soll das Festival vom 7. bis zum 9. Juni steigen. Und, so Lieberberg, jetzt müssten die wichtigsten Bands, die auftreten sollen, gebucht werden.
Verliert die Eifel wirklich das traditionelle Rock-Festival, das 1985 zum ersten Mal mit U2 und Joe Cocker stattfand? Später traten auch David Bowie, Aerosmith, Van Halen, Bob Dylan, und Santana auf.
Die Landesregierung hofft den Angaben nach, dass „noch vor der Sommerpause“ eine Einigung mit den Pächtern über die Rückgabe des Nürburgrings möglich ist. Dann bestünde mehr Planungssicherheit für Veranstalter.

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