Samstag, 14. Januar 2012
In Museum ausgestellt

Tierquäler töteten "Astro-Maus" mit Silvester-Rakete


Hier wird die "Astro-Maus" präpariert

Drachten –  

In der kleinen holländischen Ortschaft Drachten spielte sich das Verbrechen ab: Zwei 20 Jahre alte Männer hatten eine Maus an eine Silvester-Rakete gefesselt, um sie in den Neujahrshimmel zu schießen.

Der Plan schlug fehl und die beiden Tierquäler wurden von der Polizei geschnappt. Doch für "Astro-Maus", wie sie genannt wird, kam die Rettung zu spät. Bei dem missglückten Raketenstart erlitt sie schwere Verbrennungen an Bauch und Tatzen. Sie konnte nicht mehr gerettet werden.

Seit dieser Woche ist die Maus im "Friesland Naturmuseums" ausgestellt. In einer "triumphalen" Haltung, umgeben von Silvester-Raketen, können die Besucher das plastinierte Tier begutachten. Das Museum ist dafür bekannt, Fälle von Tierquälerei in Ausstellungen zu thematisieren.

Ein weiteres bekanntes Ausstellungsstück ist ein Spatz, der sterben musste, weil er sich in eine Halle voller Domino-Steine verirrt hatte. Für einen Weltrekord-Versuch im Rahmen des "Domino-Day" waren dort Millionen von Steinen aufgebaut - vor dem Todesschuss hatte der Spatz bereits 23.000 Stück umgestoßen.

Auch interessant
Anzeige
Weitere Meldungen aus dem Bereich Panorama
Hier wird der Mann aus den reißenden Fluten gerettet.
Spektakuläre Rettung

Es ist erst der dritte bekannte Fall, bei dem ein Mensch ohne Sicherheitsausrüstung über den Niagarafällen in die Tiefe stürzte und überlebte.  Mehr...

Dharun R. nach der Urteilsverkündung im März
Student muss ins Gefängnis

Weil er seinen homosexuellen Mitbewohner beim Liebesspiel filmte und dies über Twitter verbreitete, wurde ein Student in den USA schuldig gesprochen.  Mehr...

Stalker Sebastian T. vor Gericht
Studentin mit Hammer getötet

Der 28 Jahre alte Ex-Student Sebastian T. ließ seinen Anwalt im Landgericht Leipzig eine knapp zehnminütige Erklärung verlesen. Dabei wurden brutale Details der Tat bekannt.  Mehr...

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Michael Spreng

Der Journalist und Politik-Berater Michael H. Spreng schreibt jeden Freitag im KURIER

Heiner Geißler, Ex-CDU-Generalsekretär im politischen Un-Ruhestand, schreibt jeden Montag im KURIER.

Der Ex-CDU-Generalsekretär im politischen Un-Ruhestand schreibt jeden Montag im KURIER

Sonderveröffentlichungen & Beilagen
Handyreporter
Blaulichtkurier
Google Anzeigen
Top Stories
Neueste Bildergalerien
Berliner Kurier