Eine Mitarbeiterin bearbeitet die Maus mit einem Fön.
In der kleinen holländischen Ortschaft Drachten spielte sich das Verbrechen ab: Zwei 20 Jahre alte Männer hatten eine Maus an eine Silvester-Rakete gefesselt, um sie in den Neujahrshimmel zu schießen.
Der Plan schlug fehl und die beiden Tierquäler wurden von der Polizei geschnappt. Doch für "Astro-Maus", wie sie genannt wird, kam die Rettung zu spät. Bei dem missglückten Raketenstart erlitt sie schwere Verbrennungen an Bauch und Tatzen. Sie konnte nicht mehr gerettet werden.
Seit dieser Woche ist die Maus im "Friesland Naturmuseums" ausgestellt. In einer "triumphalen" Haltung, umgeben von Silvester-Raketen, können die Besucher das plastinierte Tier begutachten. Das Museum ist dafür bekannt, Fälle von Tierquälerei in Ausstellungen zu thematisieren.
Ein weiteres bekanntes Ausstellungsstück ist ein Spatz, der sterben musste, weil er sich in eine Halle voller Domino-Steine verirrt hatte. Für einen Weltrekord-Versuch im Rahmen des "Domino-Day" waren dort Millionen von Steinen aufgebaut - vor dem Todesschuss hatte der Spatz bereits 23.000 Stück umgestoßen.

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