Jeden Wunsch las er ihm von den Augen ab, zu Hause in der DDR und auf Reisen in über 30 Länder der Welt, zwölf Jahre lang, bis die Staatssicherheit ihn 1984 eiskalt abservierte … Lothar Herzog war Diener und Personenschützer von Erich Honecker. Exklusiv im Berliner KURIER erzählt der 68-Jährige Geschichte(n), die niemand kennt.
In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre war Erich Honecker so oft auf Reisen wie nie wieder. Wohl fühlte er sich nicht in der Fremde. Selbst privaten Einladungen aus dem Ausland kam er selten nach. Stattdessen erholte er sich auf Vilm, in Hubertusstock oder in Dölln.
Im Dezember weilte Bundeskanzler Helmut Schmidt in Hubertusstock, Honecker in Dölln. „Abends speisten die beiden privat, ich servierte“, erinnert sich Lothar Herzog. Na, was wohl? Buletten mit Bratkartoffeln und Kartoffelsuppe, dazu ein Bier. Später, in großer Runde, redete Schmidt Honecker mit „verehrter Freund“ an …
Lesen Sie am Samstag in der Printausgabe des Berliner KURIER:
Er plante eine elektronische Wunder-Mauer: DDR-Staatschef Erich Honecker (1912-1994) wollte in den 80er-Jahren statt mit Schusswaffen ...
Foto: zVgWeltpolitik bei Bier und Buletten. Wie Erich Honecker die DDR vertrat

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