Warren Lee Hill soll am 18. Juli durch die Giftspritze sterben. Experten halten ihn für geistig behindert. Trotzdem lehnte ein zuständiger Ausschuss ein Begnadigungsersuchen ab.
Der 52-Jährige soll im Gefängnis einen Mithäftling erschlagen haben. Dafür soll er mit der Todesstrafe büßen. Doch mehrere Gutachten bescheinigen ihm einen IQ von knapp 70. Er gilt als geistig behindert.
Deshalb dürfte er nach der US-Verfassung eigentlich gar nicht hingerichtet werden. Ein Gericht in Georgia entschied jedoch, dass das Ausmaß der Behinderung nicht zweifelsfrei feststehe. Es gab grünes Licht für die Exekution.
Hills Anwalt äußerte sich entsetzt über die Entscheidung. Der Fall hatte über die USA hinaus für Aufsehen gesorgt.

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