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Samstag, 21. Juli 2012

Gefährlicher Job: Sechs Polizei-Enten „im Dienst“ getötet


Bereits 50 der Polizei-Enten sind „im Dienst“ getötet worden. (Symbolbild)
Bereits 50 der Polizei-Enten sind „im Dienst“ getötet worden. (Symbolbild)
Foto: dapd
Großmeiseldorf –  

Enten sind niedlich. Leider leben die gefiederten Tiere aber gefährlich - vor allem im österreichischen Großmeiseldorf haben die Wasservögel eine geringe Lebenserwartung. Hier toppt die „Enten-Ausfallquote“ alles. Und das, aus einem wirklich kuriosen Grund...

„Im Dienst“ getötet

Der 458-Seelen-Ort Großmeiseldorf bei Hollabrunn ist weltberühmt - für seine „Enten-Polizei“. Das Federvieh genießt hier landesweit Kultstatus.

Die ehemals 50 Laufenten bevölkern dabei vorzugsweise die Durchgangsstraße des Dorfs. Der tierische Clou: Raser steigen auf die Bremse, der Verkehr ist Messungen zufolge durchschnittlich um sieben km/h langsamer geworden. Das berichtete die Tageszeitung „Österreich“.

Doch die watschelnde „Raser-Falle“ lebt trotzdem noch gefährlich. Im ersten Halbjahr dieses Jahren wurden allein zehn Prozent der „Sondereinheit“ getötet. Quasi in Ausübung ihres „Dienstes“ wurden sechs Polizei-Enten totgefahren.

Gut, dass die echten Polizisten in der Region seit langem ohne solche Verluste auskommen...

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