Erneut ist ein Kleinkind im Klinikum-Mitte in Bremen gestorben.
Zunächst hieß es, es hätte sich um ein Frühgeborenes gehandelt. Das dementierte der Klinikverbund Gesundheit Nord (GeNo) im Klinikum Bremen-Mitte inzwischen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, dass es sich um ein eineinhalb Jahre altes Mädchen handele, das am Dienstag an Meningokokken gestorben sei.
Der Tod des Mädchens stehe nicht in Zusammenhang mit dem Ausbruch eines Darmkeims auf der Frühgeborenen-Station im vorigen Jahr, sagte der Sprecher. Ein Sprecher der Polizei sagte auf dapd-Anfrage, das Mädchen sei als Säugling auf der Frühgeborenen-Station gewesen. Vermutlich habe es deshalb ein Missverständnis gegeben.
In der Bremer Frühchenstation waren im vergangenen Jahr mehrere Babys an einer tödlichen Infektionswelle gestorben. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen sechs Todesfällen. Zudem versucht ein Untersuchungsausschuss der Bremer Bürgerschaft, die Fälle von 2011 aufzuklären.

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