Ein aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualtäter ist in Dortmund rückfällig geworden.
Kurze Zeit nachdem seine Überwachung durch die Polizei gelockert wurde, missbrauchte der 49-Jährige im Januar dieses Jahres ein siebenjähriges Mädchen.
Durch die DNA-Analyse einer Speichelprobe konnte das Landeskriminalamt den Täter jetzt ermitteln, wie die Polizei am Donnerstag berichtete. Der Mann habe die Tat gestanden.
Der 49-Jährige war bis September vergangenen Jahres in der Sicherungsverwahrung untergebracht. Dann musste er aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte entlassen werden. Er zog nach Dortmund, wo er von der Polizei bis Dezember intensiv überwacht wurde.
Dann habe die zuständige Fallkonferenz von Polizei, Landeskriminalamt, Führungsaufsicht und Therapeuten beschlossen, die Kontrollmaßnahmen nach und nach zu lockern, berichtete die Polizei. Am 26. Januar habe er das kleine Mädchen auf dem Heimweg von der Schule angesprochen, in eine Tiefgarage gelockt und dort missbraucht.

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