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Mittwoch, 20. Juni 2012

Aktuelle Sex-Studie: Wieviele Sex-Partner sind eigentlich „normal“?


Zum 40. Jubiläum hat der „Playboy“ 1000 Männer zum Thema Sex befragen lassen.
Zum 40. Jubiläum hat der „Playboy“ 1000 Männer zum Thema Sex befragen lassen.
Foto: dpa (Symbolbild)

1000 Männer haben sie befragt: Für den „Playboy“ hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap eine repräsentative Studie über das Sexleben deutscher Männer durchgeführt.

Zahl der Sex-Partner

Die Frage aller Fragen: Wieviele Sexpartner sind eigentlich „normal“? Glaubt man der Umfrage, dann hat der deutsche Durchschnittsmann zwei bis zehn Sexualpartner gehabt. 38 Prozent der Befragten gaben an, mit zwei bis fünf Personen geschlafen zu haben, 24 Prozent hatten zwei bis zehn Sexualpartner. Danach geht es rapide abwärts: Nur 16 Prozent hatten elf bis 25 Sex-Partner, nur jeweils vier Prozent hatten mit 26 bis 50 oder sogar mit mehr als 50 Menschen Sex.

Ein knappes Zehntel der Befragten (12 Prozent) hatten nur einen Sexualpartner im Leben, zwei Prozent sind noch Jungfrau.

Seitensprung

Aufgepasst, Ladys: Ab 40 Jahren sind Männer laut der „Playboy“-Studie deutlich eher geneigt, in fremde Betten zu hüpfen. Während unter den 18- bis 29-Jährigen sieben Prozent zugaben, ihre Partnerin schonmal betrogen zu haben und unter den 30- bis 39-Jährigen acht Prozent, stieg die Zahl bei der folgenden Alterskohorte deutlich an. 15 Prozent der 40- bis 49-Jährigen und der 50- bis 59-Jährigen gaben einen Seitensprung zu. Je oller, desto doller? Ab 60 stieg die Zahl noch einmal um einen Prozentpunkt.

Die untreuesten deutschen Männer leben übrigens im Norden. 20 Prozent der Befragten aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein gaben einen Betrug zu, in NRW, Berlin und Brandenburg waren es zehn bis 14 Prozent.

Was machen die Männer denn, wenn sie selbst betrogen werden? Nur 30 Prozent der Männer können einen Seitensprung vergeben.

Hier gabelt man Sex-Partner auf

Kuppelportale propagieren das Internet als Kennenlernplattform der Zukunft. Die Zahlen sehen anders aus. Die meisten Männer lernen potenzielle Sex-Partner beim Ausgehen kennen: insgesamt 39 Prozent der Befragten. Immerhin 14 Prozent der befragten Männer reißen Sex-Partner am Arbeitsplatz oder durch ihr Hobby auf. Weit abgeschlagen ist das Internet mit fünf Prozent.

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