Logan Campbell wusste nicht mehr weiter. Seine Lage schien aussichtslos, als er vor drei Jahren einen ungewöhnlichen Entschluss fasste: Sex hieß seine Lösung.
Um sich die kostspielige Vorbereitung auf die Spiele leisten zu können, eröffnete der neuseeländische Taekwondo-Kämpfer ein Bordell.
„Gentlemen’s Club“ nannte er den Laden in Auckland, in dem Liebesdamen in 14 Räumen ihre Dienste verrichteten. „Die Mädchen tun es nicht, weil sie arm sind, denn wir haben ein wirklich gutes Sozialsystem. Es war eher ein hochklassiges Etablissement“, sagte Campbell.
Doch dem nationalen Olympischen Komitee Neuseelands gefiel das gar nicht. Um seine Nominierung nicht zu gefährden, verscherbelte er 2011 sein Freudenhaus.

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