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„Luna Love“: Pornostar droht Rauswurf – wie laut darf Sex zu Hause sein?

Heißer Pornodreh in der Wohnung

Für die schönste Nebensache gelten in Mietwohnungen die allgemeinen Ruhevorschriften. Bei gewerblichen Pornodrehs muss auch der Vermieter zustimmen.

Foto:

imago/CTK Photo

Sie ist 19 und dreht kurze Sexvideos – in ihrer Mietwohnung: Luna aus Ennepetal, Künstlername „Luna Love“, treibt es dabei aber offenbar zu wild. Weil sich Nachbarn über lautes Sex-Gestöhne des Internetstars aufregten, hat ihr der Vermieter nach nur einem Monat die Wohnung gekündigt, wie Bild online berichtete.


Hier wirkt Porno-Sternchen Luna Love noch happy, dabei droht ihr wegen lautem Sex-Gestöhne die Wohnungskündigung:


Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, lasst es krachen :D .

Posted by LunaLove on Freitag, 15. Januar 2016


Lunas „lautstarke Sexszenen“ würden die anderen Mieter erheblich stören, hieß es in einem Schreiben vom Vermieter-Anwalt, das Bild.de vorliegt. Kinder müssten sich die Szenen mitanhören. Im Übrigen bedürfe jegliche gewerbliche Nutzung der Wohnräume einer vorherigen Zustimmung, heißt es außerdem. Die 19-Jährige will sich nun rechtlich gegen die Kündigung wehren.

Aber welche Chancen hat sie überhaupt? Wie laut darf man eigentlich in der Wohnung Sex haben – ab wann dürfen sich Nachbarn beschweren?

• Lauter Sex: In Mietwohnungen gelten allgemeine Ruhevorschriften, wie der Deutsche Mieterbund erklärt. Ab 22 Uhr (Nachtruhe!) muss Schluss sein mit störendem Lärm, sei es Party-Krach, Klavierspiel oder eben auch lautes Sex-Gestöhne. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Abmahnung und bei Wiederholung eine Unterlassungsverfügung oder sogar die fristlose Kündigung des Mietvertrages. 

Feste Lärm-Richtwerte in Dezibel gibt es für Mietwohnungen allerdings nicht – es kommt immer auf  den Einzelfall an, ob die Lustschreie zu laut sind.

Grundsätzlich gilt aber auch: Belästigungen durch Lärm im Haus sind ein Mangel der Mietsache und können zu einer Mietminderung berechtigen. Mieter müssen dazu die Lärmbelästigung beim Vermieter anzeigen. Der ist dann dafür verantwortlich, die Störungen zu beseitigen.

  1. Pornostar droht Rauswurf – wie laut darf Sex zu Hause sein?
  2. Verbotene Orte für Sex und das Pornostudio im Wohnzimmer
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