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Facebook-Post: Ex-Lehrer nennt AfD-Chefin Frauke Petry Lügnerin

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Mit der Wahrheit hat sie's nicht immer so genau, sagt ihr früherer Lehrer: Frauke Petry.

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AP

Frauke Petry muss heftige Kritik von ihrem Ex-Lehrer einstecken. Heinrich Peuckmann, ehemaliger Lehrer der AfD-Chefin, äußerte sich via Facebook zum Werdegang der heute 40-Jährigen. Mit den Worten „Als Lehrer sollte man nichts, schon gar nichts Negatives über seine ehemaligen Schüler kundtun. Manchmal geht es aber nicht anders, ein solcher Punkt ist nun erreicht“ eröffnete Peuckmann seine Kritik.

Als Lehrer sollte man nichts, schon gar nichts Negatives über seine ehemaligen Schüler kundtun. Manchmal geht es aber...

Posted by Heinrich Peuckmann on Dienstag, 15. März 2016

Petry habe bei einer Pressekonferenz Bergkamen, wo sie lange gelebt und das Gymnasium besucht hat, als Beispiel für eine Stadt genannt, in der sich die Polizei in bestimmte Wohnviertel nicht mehr traue. Der 66-Jährige widerspricht vehement: „Anderen Lügenpresse vorwerfen und selber lügen, wenn es darum geht, sein verschroben undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild zu begründen, ist schon schäbig.“

„Intelligenz ist nicht gleich Klugheit“

Weiter führte Peuckmann aus, er habe mal in einem Interview auf Nachfrage gesagt, Petry sei intelligent. „Man muss da, merke ich, begrifflich genau sein, intelligent, nicht klug. Denn mit Klugheit verbindet sich Moral. Die kann ich bei ihr nicht (mehr) erkennen“, erklärte er jetzt sein Statement. Außerdem wolle er Frauke Petry nicht mehr wiedersehen.

Der Post löste zahlreiche Reaktionen aus. Insgesamt wurde der Beitrag mehr als tausend Mal geteilt und mehr als 300 Mal kommentiert. In der Mehrzahl der Kommentare unterstützen die Facebook-Nutzer die Aussage Peuckmanns. Einige Bergkamener zeigten sich „fassungslos“ ob der Petry-Äußerungen, andere fühlen sich in Bergkamen „vollkommen sicher“ oder bedankten sich „für die klaren Worte“.

Andere hingegen warfen dem Urheber des Beitrags vor, eine „rosarote Brille“ zu tragen, ein „ganz persönliches Problem“ mit der AfD-Chefin zu haben oder „auf die Popularitätswelle aufspringen“ zu wollen.