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Es geht ans letzte Hemd!: Jetzt will VW den Arbeitern auch noch die T-Shirts streichen

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Ein VW-Mitarbeiter macht mit T-Shirt und Arbeitshose bekleidet in der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden die Endkontrolle an einem Phaeton. Die Hemden, die zur Arbeitskluft gehören, sollen offenbar abgeschafft werden.

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Wolfsburg -

Jetzt sparen sie schon an der Arbeitskleidung! Autobauer VW will den Mitarbeitern offenbar ans „letzte Hemd“.

Der kriselnde Konzern überlegt bei seinem Sparkurs, den Bandarbeitern Teile ihrer Arbeitskluft zu streichen.

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Der VW-Betriebsrats-Vorsitzende Bernd Osterloh (59).

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Bernd Osterloh (59), Chef des Betriebsrates, hatte am Dienstag bei einer Versammlung vor rund 20.000 Mitarbeitern in Wolfsburg gesagt:

Bei Volkswagen gibt es allen Ernstes Bestrebungen, die T-Shirts als Teil der Arbeitskleidung abzuschaffen!

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Freitag aus Unternehmenskreisen erfuhr, verliefen die Gespräche zum T-Shirt-Sparen aber ergebnislos. Die Debatte sei vertagt worden.

Osterloh hatte bei der Betriebsversammlung den Plan zur Abschaffung der T-Shirts als „indiskutabel“ zurückgewiesen.

Der dpa liegt eine Mitschrift seiner Rede vor. Demnach kündigte Osterloh an, notfalls alternativ die IG Metall für T-Shirts sorgen zu lassen.

„Ich weiß schon, was dann auf den T-Shirts geschrieben steht: 'Die IG Metall lässt Dich nicht ohne Hemd dastehen'“, sagte Osterloh demnach.

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VW-Mitarbeiter bei der Betriebsversammlung am vergangenen Dienstag in Wolfsburg. Dort kam „T-Shirt-Gate“ ans Licht.

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Teilnehmer der Betriebsversammlung bestätigten, dass Osterloh das Thema T-Shirts tatsächlich zu Sprache brachte.

Fassungslos sagte er: „Volkswagen könnte Milliarden sparen, wenn die richtigen Hebel bewegt und die Prozesse eingehalten werden. Aber dass unsere Kolleginnen und Kollegen unter ihren Latzhosen künftig mit freiem Oberkörper arbeiten sollen - das machen wir nicht mit.“

Wie hoch die Verhandlungen zu den T-Shirts hängen und ob der Vorstoß womöglich eine Einzelmeinung darstellt oder tatsächlich offiziell vom Management als Sparvorschlag abgesegnet ist, ließ sich am Freitag zunächst nicht klären.

Ein VW-Sprecher wollte den Vorgang prüfen.

(dpa/smo)