E_Paper_BK
BERLINER KURIER - Berlins ehrliche Boulevardzeitung im Netz

Überfall auf Asylbewerber: Behinderter und Tochter (13) krankenhausreif geprügelt

imago50177129h
Foto:

imago

Chemnitz -

Was für widerliche Brutalos! Unbekannte haben in der Neujahrsnacht einen gehbehinderten Asylbewerber und seine beiden Töchter krankenhausreif geschlagen und ausgeraubt.

Der Mann war am 1. Januar gegen 1 Uhr in Chemnitz mit seinem Rolator aus einer Straßenbahn gestiegen. Die späteren Täter, die sich in einer Meute auf dem Platz versammelt hatten, fingen sofort an den Tunesier (48) und seine beiden Töchter (13 und 16) rassistisch zu beleidigen. Einige der mutmaßlich jugendlichen Täter sollen dabei unter anderem auch den Hitlergruß gezeigt haben. 

Die Jugendlichen prügelten auf den behinderten Mann ein und besprühten ihn zudem mit Reizgas. Auch seine 13-jährige Tochter wurden brutal angegriffen und von den Tätern zu Boden getreten. Auch als das Kind schon auf den Gehsteig lag, wurde sie weiter mit Tritten malträtiert.

Dem Mann wurde sein Rucksack samt Bargeld, Handy und Medikamenten gestohlen.

Die Opfer konnten selbst die Polizei rufen. Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte die Familie in ein Krankenhaus.

Die Täter sollen bei der Tat von Unbeteiligten beobachtet worden sein. Jedoch griff kein Passant ein. Als die Polizei am Tatort angelangte, leiteten die Beamten eine Fahndung in der näheren Umgebung ein. Die Täter waren jedoch bereits spurlos verschwunden. 

Die Polizei Chemnitz sucht jetzt nach den Tätern: Ein Mann, klein, um die 1,60 Meter, Mitte 20. Ein weiterer Täter: etwa 1,80 Meter und dünn, viele Pickel im Gesicht. Eine Täterin: Anfang 20, knapp 1,60 Meter und dünn, mit leuchtend rot gefärbten, längeren Haaren und einem Nasenpiercing. PA



Neue Nachrichten

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?