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Entsetzen nach Quälerei: Staatsanwalt jagt Selfie-Mob nach Delfin-Tod

Santa Teresita -

Ein Delfin-Baby verendet qualvoll am Strand. Nicht, weil es angeschwemmt wurde. Es wurde aus dem Wasser gezogen und für Selfies durch eine Menschenmenge gereicht!

Weltweites Entsetzen

Dieser Fall der Tierquälerei aus dem argentinischen Badeort Santa Teresita hat auf der ganzen Welt für Entsetzen gesorgt. Wie „Bild“ berichtet, hat sich die Justiz eingeschaltet:

Die Staatsanwaltschaft kündigte Ermittlungen gegen die Tierquäler an. Was an dem Strand passiert ist, soll aufgeklärt werden.

Dazu gehört auch die Frage, ob das Tier noch lebte, als es aus dem Wasser gezogen wurde oder bereits tot war.

Zu Tode fotografiert

Das La-Plata-Delfin-Baby wurde im Wasser eingefangen und durch einen Touristen-Mob gereicht. Es wurde zu Tode fotografiert. Selbst der Kadaver war Teil des Selfie-Marathons.

La-Plata-Delfine sind vom Aussterben bedroht und trocknen außerhalb des Wassers schnell aus. Insgesamt wird die Population auf höchstens 30.000 Exemplare geschätzt.

(thd)