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„Tatort: Scheinwelten“: Eine Ehe explodiert im Film-Feuerwerk

Das Kölner Tatort-Team: Dietmar Bär (l-r) als Kommissar Freddy Schenk, Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf und Christian Tasche als Staatsanwalt Wolfgang von Prinz.

Das Kölner Tatort-Team: Dietmar Bär (l-r) als Kommissar Freddy Schenk, Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf und Christian Tasche als Staatsanwalt Wolfgang von Prinz.

Foto:

dpa

Köln -

Wow! Was für eine Spielfreude! Man sah den Hauptakteuren im Kölner „Tatort: Scheinwelten“, Christian Tasche (als Staatsanwalt von Prinz) und Jeanette Hain (als seine Frau) geradezu an, wie viel Spaß sie an diesen Rollen hatten.

Der Beamte, der sich selbst in seinen Pflichten verloren hat – und die fiese Egoistin, die alle Pflichten verleugnet. Das kann ja nur explodieren...

Und das tat’s in einem Feuerwerk von einem Film, der dazu endlich mal wieder zeigt, was die Kölner Tatorte am besten können: komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge herunterbrechen, nachvollziehbar machen. Beim Phänomen illegale Einwanderinnen als billige Arbeitskräfte. Und beim Phänomen, sich selbst und anderen etwas vorzuspielen, das man nicht ist.

Kommissar Dietmar Bär selbst sagt darüber: „Das liegt nach meiner Beobachtung voll im Trend.“ Und dieser tolle Film damit auch.



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