Donnerstag, 5. Januar 2012
Versuchter Totschlag!

Verstappen  bleibt im Knast

Von OLIVER REUTER

Gute Kumpels: Jos Verstappen traf Schumi 2002 in Spa und seither auch oft auf der Kartbahn. Dort managt er derzeit seinen 14-jährigen Sohn Max.
Gute Kumpels: Jos Verstappen traf Schumi 2002 in Spa und seither auch oft auf der Kartbahn. Dort managt er derzeit seinen 14-jährigen Sohn Max.
Foto: picture-alliance / ASA
Roermond –  

Böse Nachricht für alle Fans von Jos Verstappen (39). Schumis  früherer Benetton-Kollege wurde nach einer Auto-Attacke auf seine Ex-Freundin (24) von der Staatsanwaltschaft Roermond  angeklagt und muss zwei Wochen in Untersuchungshaft bleiben. 

Angeblich wird ihm versuchter Totschlag vorgeworfen. Verstappen gilt wegen früherer Misshandlung seiner Ex-Frau als Wiederholungstäter.

Hintergrund: 2009 stand Verstappen wegen Misshandlung seiner Ex-Frau Sophie Kumpen vor Gericht. Das konnte ihm zwar nicht nachgewiesen werden. Dennoch wurde er schuldig gesprochen, sie mittels Textnachrichten bedroht und ein Kontaktverbot ignoriert zu haben. Verstappen kam mit einer Geld- und Bewährungsstrafe davon.

Nicht das erste Mal! Im Oktober 2000 wurde er in Belgien zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, weil er im Mai 1998 bei bei einer Prügelei im Rahmen eines Kartrennens in Lanaken dem Belgier Emiel Kerkhofs einen Schädelbruch zugefügt hatte.
Hitzkopf „Jos the Boss“. Auch auf der Kerpener Kartbahn prügelte er sich schon. Beim Winterpokal 2002 kam es mit Landsmann Nick de Bruijn zu Rempeleien auf und neben der Strecke, die unter Männern geregelt wurden.

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