Noch brauchten die Williams-Mechaniker nicht aufs Tempo zu drücken: Die Vorstellung des neuen Rennwagens am Dienstagmorgen auf dem Circuito de Jerez war noch keine Frage der Geschwindigkeit.
Gemächlich wurde der Wagen von Bruno Senna aus Brasilien und seinem Teamkollegen Pastor Maldonada aus Venezuela vor die Box gerollt, ehe die offiziellen Testfahrten für die kommende Formel-1-Saison begannen.
In der erhofft sich vor allem die Boxencrew von Williams aber einen kräftigen Schub. Kein Geringerer als der mehrfache Leichtathletik-Olympiasieger und -Weltmeister Michael Johnson soll den Mechanikern Beine machen.
Bei einem zweitägigen Besuch lernte der US-Sprinter bereits die Fabrik im englischen Grove kennen. „Das Ziel ist, dass sie mehr wie Athleten denken“, sagte Johnson über seinen Job mit der Pit-Stop-Mannschaft.

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