Sebastian Vettel mag die Briten, doch nach seinen Hockenheim-Eskapaden kommt es von der Insel knüppeldick. Seine Kritik an Lewis Hamilton („Es war dumm, die Führenden zu stören“) nennt die Zeitung „Daily Mirror“ „kindisch“ und Vettel eine „Heulsuse“.
McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, der Vettel nach dessen Rammstoß gegen Jenson Button in Spa 2010 ein „Crash-Kid“ nannte, sagt süffisant: „Lewis war schneller, überholte und zog davon. Ich kann in diesem Verhalten keine Dummheit erkennen.“ Hamilton selbst kontert den Vorwurf: „Ich habe nichts Dummes getan. Ich hatte nichts zu verschenken und gebe nie auf. Aber ich denke, das sagt alles über seine Reife.“
Unreif war auch Vettels Versuch, sein illegales Überholen außerhalb der Strecke gegen Button als Rücksichtnahme zu verkaufen („Ich habe ihm Platz gelassen“). Fazit der „The Sun“: „Vettel verlässt den Hockenheimring mit gebrochenem Herzen.“

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