Freitag, 17. Februar 2012
Oberhaupt weg
Wer jetzt den Staats-Präsidenten geben muss!
Von
Chin Meyer
Hier tritt Bundespräsident Wulff zurück
Hier tritt Bundespräsident Wulff zurück
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dapd
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dapd
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dapd
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dpa
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dpa
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dpa
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dpa
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dapd
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto: dpa
Bundespräsident Wulff erklärt seinen Rücktritt. An seiner Seite: Ehefrau Bettina.
Foto:
dpa
Kiez&Stadt
EM 2012
1. FC Union
Polizei&Prozesse
Fußball
Kiez&Stadt
Schon wieder kommt uns ein Staatsoberhaupt abhanden. Wenn das Bellevue-Wechsel-Rad weiter im bisherigen Tempo beschleunigt, droht die Bundesversammlung, welche den Bundespräsidenten wählt, für viele zum Vollzeit-Job zu werden!
Auch für Christian Wulff tut es mir leid! Wenn man schon über eine Affäre stolpert, warum nicht über eine richtige? Weiber, Koks, Champagner, versumpfte Nächte in St. Tropez – warum hat Wulff den ganzen Spaß ausgelassen?
Stattdessen ein Sylt-Urlaub und ein Hotel-Upgrade in München –unsere Politiker benötigen dringend Nachhilfe von Silvio Berlusconi! Warum zeigt der Filmmanager sich nicht erkenntlich und dreht Niedersachsen-Blockbuster mit schmissigen Titeln wie: „Ein Wulff für alle Fälle!“, das Teenager-Drama der kleinen Lügen „Wulff mich nicht an!“ oder „Down und verwulfft in Großburgwedel!“
Sorgen bereitet vielen meiner Bekannten die ungesicherte Altersversorgung des Christian Wulff. Hier böte sich die Vermarktung eines Schnäppchenjäger- und Reise-Portals wie www.billiger-wulffen.de an.
Wulff-Nachfolge: Über diese Kandidaten wird diskutiert
Bildergalerie ( 7 Bilder )
Wulff-Nachfolge: Über diese Kandidaten wird diskutiert
Der studierte Theologe Joachim Gauck war Bürgerrechtler in der DDR und saß in der letzten, der einzigen frei gewählten DDR-Volkskammer. Der 61-jährige Rostocker leitete zehn Jahre lang die Stasi-Unterlagenbehörde und machte sich als Publizist einen Namen. Seine Kandidatur für SPD und Grüne für das Präsidentenamt 2010 brachte ihm über die Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen ein.
Foto: dapd
Die Niedersächsin Ursula von der Leyen gilt als ehrgeizig und zielstrebig. Dabei scheut die 53-jährige Ärztin auch nicht den Konflikt mit der Union und Kabinettskollegen, wie ihre Positionen zu Betreuungsgeld und Frauenquote zeigen. Im Frühjahr 2010 kokettierte sie noch mit der Rolle als mögliche Kandidatin.
Foto: dpa
Wolfgang Schäuble ist Urgestein der CDU und hat langjährige Erfahrung in Partei- und Ministerämter. Der promovierte Jurist aus Freiburg wird im Oktober 70 Jahre alt. Seit 2009 ist er Bundesfinanzminister.
Foto: dpa
Auch der Name des international anerkannten Umweltpolitikers Klaus Töpfer ist wieder im Rennen. Der gebürtige Schlesier hatte für die CDU bereits zahlreiche Partei- und Regierungsämter innegehabt, als er die Bundespolitik 1998 gegen den Posten als Chef des UN-Umweltprogramms UNEP tauschte. Im vergangenen Jahr leitete er die Ethikkommission, die Empfehlungen zum Atomausstieg erarbeitete. Er wäre möglicherweise akzeptabel im Lager von Koalition und Opposition, mit 73 Jahren aber auch ein Kandidat in Rentenalter.
Foto: dpa
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt aus Thüringen genießt als langjährige Vizepräsidentin des Bundestags parteiübergreifend Respekt. Die 45-Jährige war beim Umbruch 1989 in DDR als Bürgerrechtlerin aktiv und ist Gründungsmitglied von Demokratie jetzt und Bündnis 90. Erstmals wurde die studierte Theologin 1998 in den Bundestag gewählt, ihre Schwerpunkte sind die Sozial- und Familienpolitik. 2009 wurde die Mutter von zwei Kindern zur Präses der Synode der Evangelischen Kirche gewählt.
Foto: dapd
Verteidigungsminister Thomas de Maizière gilt als Merkels geheime Reserve und deshalb eigentlich als unabkömmlich in der Bundesregierung. Der promovierte 57-jährige Jurist aus Bonn kann auf jahrelange Erfahrung in Landes- und in der Bundesregierung für die CDU zurückblicken.
Foto: dapd
Bundestagspräsident Norbert Lammert gilt in der CDU als unabhängiger und manchmal unbequemer Kopf. Der 63-jährige promovierte Sozialwissenschaftler aus Bochum wird als geschliffener und oft humoriger Redner geschätzt. Bereits 2010 wurde ihm ein persönliches Interesse an dem Präsidentenamt nachgesagt.
Foto:
dapd
Kiez&Stadt
EM 2012
1. FC Union
Polizei&Prozesse
Fußball
Kiez&Stadt
Mehr dazu
Wessen Weste ist denn überhaupt noch weiß genug für einen Bundespräsidenten? Oder sollte man als Anti-Strategie beginnen, den Deutschen die Angst vor dem Versagen zu nehmen und einen Bundespräsidenten küren, der das Scheitern bereits hinter sich hat? Michel Friedman, Konstantin Wecker oder Rudolf Scharping bieten sich an. Oder noch besser – die Gesellschafter von „Müller-Brot“, Erfinder von „Gammel-Brot“ mit Kakerlaken und Maden im Teig. Wer es auf diese Weise schafft, Vegetariern „Undercover-Wurstbrötchen“ anzudrehen, kann moralische Autorität noch mal von einer ganz anderen Warte aus vertreten!
Auch interessant