Sex ist die schönste Nebensache der Welt – gilt das wirklich für alle Männer? Denn nach einer neuen Studie fühlt sich fast jeder fünfte Mann beim Sex überfordert.
19,8 Prozent der Männer beneiden Frauen darum, „dass sie beim Sex nicht so unter Leistungsdruck stehen“, berichtet „Focus“ und beruft sich dabei auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß sowie des Internet-Portals Elitepartner.de.
Und nicht nur um den Spaß im Bett beneidet „Er“ oft „Sie“. 25 Prozent meinen, Frauen haben es beim Flirten und bei der Partnersuche leichter. 27,5 Prozent bewundern, dass Frauen einfühlsamer sind – und sich auf ihr Bauchgefühl verlassen (21,4 %). Nur ein Viertel (26 %) sagt ohne Einschränkung: „Frauen beneide ich um gar nichts.“
Doch nicht nur Männer sind auf „Sie“ eifersüchtig: Umgekehrt finden es 30 Prozent der befragten Frauen ungerecht, „dass Männer weniger unter Druck stehen, attraktiv sein zu müssen“ und „sicherer unterwegs sind“ – etwa nachts oder auf Reisen (28,6 %).
Zwar gaben nur 7,1 Prozent der Frauen an, sie wünschten sich manchmal, bei der Partnerwahl wie Männer „mit Status, Beruf und Einkommen überzeugen“ zu können. Aber es ärgert sie barbarisch, „dass Männer bei gleicher Leistung meist mehr verdienen“ (44,7 %).
Wenn Männer keinen Sex wollen...
Platz 1:
Jammern, dass man am nächsten Morgen früh aufstehen müsse. So reden sich 37 Prozent raus.
Platz 2:
Mit Stress im Büro, der ihnen übel mitspielt, entschuldigen sich 35 Prozent.
Platz 3:
Dass sie mit ihren Gedanken woanders sind, gestehen 28 Prozent der Lustlosen.
Platz 4:
Sie fühlten sich nicht wohl, behaupten 23 Prozent.
Platz 5:
Über Rückenschmerzen klagen 23 Prozent.
Platz 6:
19 Prozent erklären sich nicht weiter, aber beschweren sich, dass Frauen eben immer könnten, Männer aber nicht.
Platz 7:
Sie würden die Partnerin nicht mit ihrer Erkältung anstecken wollen, behaupten 19 Prozent.
Platz 8:
Dass sie noch nicht über die Ex-Freundin hinweg sind, gestehen 17 Prozent.
Platz 9:
Dass sie verheiratet sind, behaupten 14 Prozent einer neuen Partnerin gegenüber.
Platz 10:
Acht Prozent haben (angeblich) ein Keuschheitsgelübde abgelegt.
Oftmals gibt es körperliche oder seelische Gründe für sexuelle Appetitlosigkeit. Ein Gespräch mit der Partnerin oder dem Arzt kann da Wunder wirken. Und die Post geht wieder ab.
Dass das Quatsch ist, haben 2001 koreanische Wissenschaftler der Pusan National University ermittelt. Dr. Jong Cheol Woo und Dr. Nam Cheol Park nahmen Maß bei 655 Männern und konnten keinen Zusammenhang zwischen der Nasengröße und der Größe des Geschlechtsteils feststellen.
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3. Jede Frau hat einen G-Punkt
Der deutsche Arzt Ernst Gräfenberg beschrieb 1950 die erogene Zone an der Vorderwand der Vagina, die nach ihm G-Punkt benannt wurde. Allerdings hat die Medizin die Existenz der Stelle nie offiziell anerkannt. Als Hirngespinst bezeichnet Andrea Burri vom King’s College der Londoner Universität den G-Punkt. In einer erneuten Studie hatten sie und ihr Team den G-Punkt nicht finden können.
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4. Nur Frauen täuschen einen Orgasmus vor
Nein, auch Männer tun es. Nach einer Studie der Universität von Kansas (USA) haben 25 Prozent der Männer schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht. Bei den Frauen sind es allerdings zwei Drittel, die schon mal nur so getan haben. Die meisten Frauen und Männer gaben den gleichen Grund für ihr Schummeln an. Sie wollten den Sex beenden, ohne den Partner zu enttäuschen.
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5. Männer mit Glatze sind potenter
Das stimmt nur zum Teil. Richtig ist, Männer mit Glatze haben mehr Testosteron im Blut und ein hoher Testosteronspiegel steigert in der Tat das sexuelle Verlangen. Er ist aber nicht allein für die männliche Lust verantwortlich.
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6. Der Mann hat nur eine begrenzte Anzahl Schüsse
Nach dem 5000. Schuss ist Schluss, wurde früher gerne Jugendlichen erzählt, um sie von der Masturbation abzuhalten. Doch an diesen Mythos glaubt heute so gut wie keiner mehr. Es ist ja auch so gar nichts dran. Bis ins Alter wird der Samen des Mannes immer wieder nachproduziert. Lediglich die Fruchtbarkeit der Spermien nimmt mit zunehmendem Alter ab.
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7. Singles haben den besseren Sex
Nein, im Gegenteil. Haben Singles Sex, ist dieser eher mal enttäuschend. Menschen, die in einer Beziehung leben, haben laut Durex-Studie 2008 tendenziell häufiger einen Höhepunkt beim Sex als Singles.
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8. Dumme haben besseren Sex
Jeder kennt das Sprichwort. Gemeint ist möglicherweise, dass Menschen, die nicht so viel nachdenken, sich auch besser gehen lassen können. Die Sexualforscherin Andrea Burri hat jedoch in einer Studie nachgewiesen, dass Frauen mit hoher emotionaler Intelligenz besseren Sex haben. Denn diese können eigene Gefühle und die Gefühle ihres Partners gut erkennen.
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9. Sex verbrennt genauso viele Kalorien wie Sport
Nicht ganz: Während des Beischlafs werden etwa zwischen 100 und 150 Kalorien verbrannt. Bei einer halben Stunde Joggen verbraucht man dagegen etwa 350 Kalorien, beim Radfahren verbrennt man 330 Kalorien in 30 Minuten und während einer halben Stunde Schwimmen schmelzen immerhin noch etwa 250 Kalorien.
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10. Nur der vaginale Orgasmus ist der wahre
Dieser Mythos geht auf Sigmund Freud zurück, ist aber bereits seit den 60er Jahren überholt. Die meisten Frauen haben einen Orgasmus, wenn die Klitoris stimuliert wird und nur etwa 30 Prozent erleben einen vaginalen Orgasmus. Die Empfindung ist bei beiden Orgasmus-Arten aber von gleicher Intensität.
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1. Auf die Länge kommt es an
Je länger der Penis, desto größer das Lustempfinden für die Frau – so einfach ist das nicht. Einfacher zum Orgasmus kommen Frauen in der Regel ohnehin durch die Stimulation der Klitoris. Wichtiger als die Länge ist eher der Umfang des männlichen Geschlechtsteils. Der Durchschnittspenis ist übrigens laut einer Studie erigiert 14,48 Zentimeter lang bei 3,95 Zentimetern Durchmesser.
US-Forscher haben herausgefunden, dass ein falsch eingestellter Sattel Frauen sexuell abstumpfen lässt. Eine Lösung für dieses Problem lieferten die Wissenschaftler aber gleich mit.
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