Wer auf die Venus geht, weiß was ihn erwartet: Busen, Dildos, Fetisch. Doch dieses „Schauspiel“, das sich für Dutzende Besuchern VOR dem Haupteingang der Erotikmesse abspielte, war des Sex zu viel.
Völlig ungeniert platzierte eine dralle Blondine ihren Popo auf den Treppen des Messegeländes, öffnete mit flinken Fingern den Hosenstall ihres Partners. Der ließ sich nicht lange bitten – zack, rutschte die Jeans in die Kniekehle. Und siehe da: Der junge Mann stand trotz der Zuschauer seinen Mann. Peinlich, peinlich. Doch zumindest der Applaus der Umstehenden war dem lustvollen Pärchen sicher ...
Blickt man zurück auf die Anfänge, kamen 1997 insgesamt 124 Aussteller zur damals recht unbekannten Messe.
Dieses Jahr zeigen rund 260 Aussteller aus 60 Ländern in fünf Messehallen ihre heißesten Neuheiten.
Erwartet werden über 2800 Fachbesucher und 800 Journalisten.
Der Zahl der Konsumenten stieg in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich an – von anfangs 15.000 auf mittlerweile 30.000.
„Seit 2009 erfreut sich die „Ladies-Area“ immer größerer Beliebtheit“, so ein Messe-Sprecher. Eine Entscheidung für den immer stärker wachsenden Anteil weiblicher Besucher. Mittlerweile ist etwa jeder dritte Besucher eine Frau.
Einen ihrer Höhepunkte hatte die VENUS übrigens 2007: Damals präsentierten rund 400 Aussteller ihre heißen Sex-Artikel.
Pornofilme, Peitschen, Latexklamotten, Vibratoren in den verrücktesten Farben und Formen – die Palette ist endlos. Was manche als Schmuddelkram bezeichnen ist vor allem eins: gewinnbringend. So kostet ein Vibrator zwischen 25 und 130 Euro. Soll es im Bett etwas härter zu gehen, gibt es Lederpeitschen. Bis zu 230 Euro können diese kosten. Das knallt!
Auch die Pornoindustrie kann mit großen Zahlen aufwarten. Nach Schätzungen werden über 1000 neue Filme pro Monat auf den Markt geworfen.

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